Archiv der Kategorie: Photovoltaik

Solaranlagen und andere alternative Energiequellen auf dem Vormarsch

Zwei Ingenieure in Schutzwesten und Schutzhelmen reden miteinander und gehen an einer langen Reihe von Solarpanels vorbei.
Stockholm: Solartechnik gehört zu den beliebtesten alternativen und sauberen Stromerzeugern. Quelle: FrameStockFootages – 640433365 / Shutterstock.com

Auch wenn ihnen noch ein langer Entwicklungsweg bevorsteht, sind alternative Energien inzwischen sehr populär. Insbesondere Solaranlagen sind bei Privatverbrauchern und Hausbesitzern gefragter denn je. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um sauberen Ökostrom zu beziehen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) hat gute Nachrichten zu vermelden: Das Interesse an alternativen Energiequellen wächst. Immer mehr Deutsche registrieren Solaranlagen. Zu den Gründen gehören unter anderem die sinkenden Preise von Photovoltaikanlagen. Außerdem sind Solarstromspeicher eine weitere praktischere Lösung, um Energie für die Nacht zu speichern und machen Solaranlagen umso attraktiver. Selbst herkömmliche Stromanbieter erstellen immer mehr Projekte im Rahmen der erneuerbaren Energien. ENTEGA Heizstrom-Anbieter finanzieren z.B. Waldschutzprojekte, damit die CO2-Emissionen ausgeglichen werden können. Darüber hinaus finden Verbraucher hier:

  • Ökostrom aus rein regenerativen Energiequellen
  • Tarifrechner, die den günstigsten Tarif heraussuchen
  • Einen simplen Wechsel des Stromanbieters
Der Ausbau von Windkraftanlagen an Wasser und an Land sowie von Solaranlagen erhält immer mehr Zuspruch.
Statistik: Befürwortung und Ablehnung des Ausbaus von Solar- und Windkraftanlagen. Quelle: IASS

Wo wird Photovoltaik genutzt?

Zu Beginn wurde die Solartechnik hauptsächlich bei der Raumfahrt verwendet. Insbesondere für Satelliten stellt die Sonne eine ergiebige Energiequelle dar. Die Kosten für Solaranlagen waren zunächst allerdings sehr hoch und deswegen für den Alltag eher unbrauchbar bzw. kaum erschwinglich. Im Laufe der Zeit wurde die Technologie wirtschaftlich jedoch immer sinnvoller. Vor allem für Privatverbraucher stellen Solaranlagen eine reizvolle Alternative oder Ergänzung zum normalen Strom- und Energiebezug dar. Schon längst werden Solarzellen für die kleinsten Technologien wie Taschenrechner oder Armbanduhren sowie für aufwendigere Zwecke wie die Stromabdeckung und das Heizen von Häusern eingesetzt.

Wie Photovoltaik funktioniert

Um den Energiebedarf für einen ganzen Haushalt zu decken, reicht natürlich nicht nur eine Solarzelle aus, es müssen mehrere zusammengefügt werden. Dabei werden in der Regel folgende Arten von Solarmodulen angeboten, die wiederum unterschiedlich aufgebaut sind:

Modulart Wie es funktioniert
Monokristalline Solarmodule  

Einer Siliziumschmelze werden einkristalline Stäbe entzogen und in dünne Scheiben, sogenannte „Wafer“, geschnitten. Diese Solarzellen werden miteinander verbunden, so dass sie ein Solarmodul ergeben. Die monokristallinen Module sind in ihrer Herstellung sehr aufwendig, allerdings sind sie auch äußerst leistungsstark.

 

Polykristalline Module  

Sind weniger rein und weniger leistungsstark als monokristalline Solarmodule und deswegen auch etwas günstiger. Aus Silizium wird ein Block gegossen und anschließend abgekühlt. Aus der unregelmäßigen Kristallstruktur werden wiederum Scheiben geschnitten und zu einem Solarmodul vernetzt.

 

Dünnschicht-Module  

Eine Siliziumschicht wird auf einem Trägermaterial angebracht. Diese Module sind von allen anderen am einfachsten herzustellen und dementsprechend günstig. Da es sich im Grunde um keine rein kristalline Struktur handelt, sind die Module auch weniger effektiv in der Energieerzeugung.

 

Tabelle: Die unterschiedlichen Strukturen der Solarzellen bzw. Solarmodule haben Auswirkungen auf die Leistungsstärke des Solarmoduls. Insbesondere kristalline und reine Silizium-Strukturen sind bei der Energie- und Stromproduktion förderlich.

Wie funktioniert ein Solarspeicher?

Besonders Besitzer eine privaten Solaranlagen, sind daran interessiert, den erzeugten Strom zu speichern. Hierzu stell ein Steuerungselement fest, ob der Verbraucher gerade Strom benötigt. Falls der Strom nicht benötigt wird, wird er gespeichert. Ist der Solarspeicher voll, speist das Steuerungselement den Strom ins Stromnetz ein. Solarstromspeicher sind mit großen Batterien auf Lithium-Basis zu vergleichen. Je größer der Haushalt ist, der mit Solarstrom betrieben werden soll, desto größer sollte auch der Solarspeicher sein, damit auch Abends, also wenn die Sonne nicht scheint, noch genügend Energie vorhanden ist.

Was für erneuerbare Energien gibt es noch?

Solaranlagen gehören zu den bekanntesten regenerativen Energiequellen. Allerdings existierten noch einige weitere Möglichkeiten, um auf eine umweltschonende Weise für die Stromversorgung in Deutschland zu sorgen. Dazu gehören:

Windkraft erzeugt immer noch die meiste alternative Energie in Deutschland. Der Strom, der aus Windrädern gewonnen wird, ist längst nicht mehr so teuer, wie es einst der Fall war, unter anderem weil die Anlagen nicht mehr so stark subventioniert werden müssen. Eine weitere sehr umweltfreundliche Technologie stellt die Wasserkraft dar. Mittlerweile wird 27 Prozent des weltweiten Strombedarfs durch Wasserkraft abgedeckt. Eine Turbine wandelt hierbei die natürliche Bewegungskraft eines fließenden Gewässers in elektrischen Strom um. Biomasse wie Holz, Stroh, Getreide oder Gülle dient ebenfalls als veritable und emissionsarme Alternative bei der Stromproduktion. Die Energie entsteht bei der Verbrennung oder durch die Gärung.

Bildquelle: FrameStockFootages  – 640433365 / Shutterstock.com

Erneuerbare weltweit: Photovoltaik in den Vereinigten Staaten

Die USA verzeichnen seit einiger Zeit einen enormen Preisrückgang bei schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen. Im vergangenen Jahr sind die Systemkosten demnach bereits um 12 bis 19 Prozent, in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesstaat, zurückgegangen. In diesem Jahr wird mit einem Preisrückgang von drei bis zwölf Prozent gerechnet. Dabei schwanken die Reduktionen von Bundesstaat zu Bundesstaat teils erheblich. Die Daten stammen aus einer Studie zu den Preistrends im Bereich Photovoltaik und wurden im Auftrag der Sun Shot Initiative durch das National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums und dem Lawrence Berkley National Laboratory erstellt. Erneuerbare weltweit: Photovoltaik in den Vereinigten Staaten weiterlesen

Aus für das Wüstenstromprojekt Desertec

Die Wüstensonne nutzen um Energie für eine Vielzahl von Menschen zu produzieren. Eine einleuchtende wie auch geniale Idee mit welcher das ambitionierte Projekt Desertec Industrial Initiative (DII) vor fünf Jahren gestartet ist. Nun ist das Großprojekt dem Ende nahe, so die Süddeutsche Zeitung. Angeblich kann sich das Agglomerat aus 35 internationalen Konzernen nicht auf eine Fortführung des Projekts einigen, sodass sich die 17 Gesellschafter der Desertec-Planungsgesellschaft dazu entschlossen haben, ebendiese aufzulösen. Die Münchner Zentrale muss ebenso schließen. Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung soll von dem einstigen Großprojekt lediglich ein kleines Beratungsunternehmen mit drei Gesellschaftern übrig bleiben, dieses soll das bereits erworbene Wissen erhalten. Aus für das Wüstenstromprojekt Desertec weiterlesen

Melbournes Zoo als Klimaschutzvorbild

Im globalen Diskurs zur Energiewende hört man von Australien sehr wenig. Dies ist nicht verwunderlich, denn was den Ausbau der erneuerbaren Energien oder Klimaschutzprogramme betrifft, hinkt Australien dem Engagement anderer Industrieländer weit hinterher. So ist beispielsweise noch heute die Stromversorgung Australiens zu 80 Prozent durch Kohlekraftwerke gedeckt, die übrigen 20 Prozent werden durch Gas- und Wasserkraftwerke beigesteuert. Entsprechend hoch sind die Treibhausgasemissionen in Australien, was den globalen Treibhauseffekt signifikant beeinflusst, da Australien durch Größe und Einwohnerzahl einen weltweiten Klimaeinfluss ausübt. Es ist nicht überraschend, dass gerade Australien erst als vorletzter Industriestaat bereit war das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren. Nun zeigt sich allerdings ein kleiner Lichtblick, denn Melbournes Zoo wurde als erster klimaneutraler Zoo weltweit zertifiziert. Melbournes Zoo als Klimaschutzvorbild weiterlesen

Jobmotor erneuerbare Energien: Neue Studie zeigt Wachstum auf dem Arbeitsmarkt für Erneuerbare

Weltweit wächst die erneuerbare Energien Branche beinahe ununterbrochen. Das zeigt sich unter Anderem auch an Zahlen des globalen Arbeitsmarktes. So waren im vergangenen Jahr rund 6,5 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Ein satter Anstieg um 14 Prozent zum Jahr 2012, als nur 5,7 Millionen Menschen in der Branche angestellt waren. Die Zahlen gehen auf eine aktuelle Studie der International Renewable Energy Agency (IRENA) zurück. So zeigt die Studie auch, dass vor allem der chinesische Markt überproportional im Bereich regenerativer Energien wächst. Laut IRENA-Direktor Adnan Z. Amin ist die Branche mittlerweile keine Nische mehr, sondern ein bedeutender globaler Arbeitsmarkt. Jobmotor erneuerbare Energien: Neue Studie zeigt Wachstum auf dem Arbeitsmarkt für Erneuerbare weiterlesen

Neue Tendenzen aus den USA: Obama will die Energiewende

Wüsten, Küsten und große, weitflächige Felder. Kaum ein Land der Erde hat rein geographisch so gute Bedingungen für erneuerbare Energien wie die Vereinigten Staaten von Amerika. So könnte vor allem der Westen des Landes mit der geeigneten Infrastruktur und Umsetzung vollständig durch Solarenergie versorgt werden. Im Norden und der Mitte ist genügend Biomasse vorhanden, auch auf Basis von Grünschnitt sodass der umstrittene Energiepflanzenanbau vermieden werden könnte. Dennoch hat man in den vergangenen Jahren an den fossilen Brennstoffen festgehalten. Zuletzt machte die US-amerikanische Energiewirtschaft mit dem umstrittenen Fracking Schlagzeilen. Kaum jemand glaubt ernsthaft daran, dass gerade die USA zum Vorreiter in Punkto Energiewende werden könnten. Doch das soll sich bald ändern, so will es zumindest US-Präsident Barack Obama. Neue Tendenzen aus den USA: Obama will die Energiewende weiterlesen

Guerilla Photovoltaik: Stromerzeugung- und handel in der Nachbarschaft

Der Strompreis steigt und viele Verbraucher sehen sich dieser Entwicklung etwas ratlos ausgesetzt. Ist man wirklich völlig von den politischen Entscheidungen abhängig? Oder gibt es auch einfachere und selbst umsetzbare Lösungen um billiger an das begehrte Gut Strom zu kommen? Neueste Entwicklungen zeigen, dass bereits ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung hausgemachten Strom vermarktet. Allerdings nicht über die großen Stromhandelsmärkte, sondern unkomplizierter und direkter. Nämlich an die eigenen „Nachbarn“. Guerilla Photovoltaik: Stromerzeugung- und handel in der Nachbarschaft weiterlesen

BayWa Tochter baut größtes Photovoltaik-Kraftwerk der Firmengeschichte in Frankreich

Die BayWa r.e. renewable energy GmbH (München) hat in Frankreich mit dem Bau des bisher größten Solar-Kraftwerks der Firmengeschichte begonnen. Das Solar-Großprojekt soll nach seiner Fertigstellung 2014 eine Nennleistung von 45,4 MW haben. Damit könnten 15.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

© digitalstock - Fotolia.com
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BayWa r.e. renewable energy GmbH (München), ein Tochterunternehmen der BayWa AG, errichtet in Frankreich derzeit das mit Abstand größte Photovoltaik-Kraftwerk der Firmengeschichte. Das Mammutprojekt soll bereits im Juli 2014 fertig gestellt sein und mit einer Nennleistung von 45,4 MW rund 15.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Mit dem Bau wurde bereits begonnen.

Insgesamt umfasst das Photovoltaik-Großprojekt eine Fläche von etwa 115 Hektar und verteilt sich auf 5 Standorte. Bei der Errichtung der Anlage arbeitet die BayWa r.e. renewable energy GmbH dabei eng mit regionalen Unternehmen zusammen. Die 100-prozentige BayWa Tochter, vereinigt in sich die Aktivitäten des Konzerns im Bereich erneuerbare Energien und hat bereits mehrere entsprechende Projekte umgesetzt. Nicht nur im Photovoltaik-Bereich, sondern auch in den Bereichen Windkraft und Geothermie sind bereits Erfahrungen vorhanden.

Auch Frankreich setzt ähnlich wie Deutschland in den letzten Jahren verstärkt auf erneuerbare Energien und motiviert Unternehmen zu entsprechenden Investitionen. Im Unterschied zu Deutschland geht die Energiewende bei unseren Nachbarn aber wesentlich zögerlicher voran. So ist beispielsweise ein Atomausstieg hier keineswegs beschlossene Sache. Vielmehr peilt man an den Anteil des Atomstroms bis 2025 auf 50 Prozent zu senken.

Mehr Planungssicherheit mit dem SolarContact-Index

Mehr Planungssicherheit mit dem SolarContact-Index
Foto. SolarContact

Die Solarbranche in Deutschland befindet sich nach den Boom-Jahren derzeit in einer Konsolidierungsphase. Viele deutsche Modulhersteller und Projektentwickler sind in eine finanzielle Schräglage geraten, einigen mussten bereits Insolvenz anmelden. Auch die zahlreichen kleineren Handwerksbetriebe haben mit der schweren Auftragslage und den schwankenden Marktbedingungen zu kämpfen. Mit dem SolarContact-Index erhalten PV-Unternehmen jedoch wieder mehr Planungssicherheit.

Ende 2012 waren in Deutschland laut der Bundesnetzagentur (BNetzA) Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von rd. 32,4 Gigawatt installiert, diese sind auf ca. 1,3 Mio. Anlagen bundesweit verteilt. Damit ist die Photovoltaik erstmals die führende Erneuerbare Erzeugungsart und hat die Windkraft zu Land vom „Thron gestoßen“.

Betrachtet man sich die Entwicklung der Solarindustrie in Deutschland jedoch etwas genauer wird einem bewusst, dass die Branche sich in einer Umbruchsphase befindet. Zwar konnte 2012 erneut ein Zubau-Rekord verbucht werden mit insgesamt 7,6 Gigawatt neu installierter Leistung, das Wachstum betrug jedoch lediglich noch 1,3% im Vergleich zum Vorjahr. Von 2005 bis 2009 hingegen wurden regelmäßig zweistellige Wachstumsraten pro Jahr verbucht. Auch der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) geht aber, aufgrund der starken Absenkung der Einspeisevergütung, von einer Abkühlung der Nachfrage aus.

Schwankender Zubau unterjährig

Doch nicht nur die Markt-Nachfrage hat und wird sich weiterhin verändern, auch der unterjährige Zubau von PV-Anlagen wird immer schwankender. Betrachtet man sich die installierte Gesamtmenge an PV-Anlagen in Deutschland von rd. 185.000 Stück, kommt man auf einen Zubau von ca. 15.400 Anlagen pro Monat. Doch die Realität weicht von einem linearen Hochlauf deutlich ab. Im Februar 2012 gingen ca. 8.200 PV-Anlagen in Betrieb, im März hingegen waren es mit rd. 41.200 Anlagen fünfmal so viele. Von April bis Mai sank der Zubau jedoch wieder auf rd. 8.500 Anlagen.

Der Einbruch bzw. die Explosion der installierten ist vor allem auf die anhaltenden politische Debatte und die beschlossenen Einschnitte bei der Einspeisevergütung zurückführen. Zum 1. April 2012 wurden drastische Kürzungen zwischen 20 und 30 Prozent verabschiedet die das Windhund-Rennen beim Anlagenbau ausgelöst hatten. Die Unsicherheit in der Solarwirtschaft und vor allem bei den Investoren ist nach wie vor groß, vor allem vor dem Hintergrund dass auch immer wieder rückwirkende Kürzungen von der Politik in Betracht gezogen werden.

Neben der reinen wirtschaftspolitischen Diskussion beeinflussen auch die Entwicklungen auf dem Weltmarkt den PV-Zubau in Deutschland. So ist derzeit noch offen, wie sich langfristig die preisgünstigen chinesischen Module und die bereits verabschiedeten Strafzölle dafür auf die Photovoltaik Nachfrage in Deutschland auswirken.

Mehr Planungssicherheit durch den SolarContact-Index

Genau an dieser Stelle setzt die Deutsche Auftragsagentur (DDA) mit seinem SolarContact-Index an. Der Solarcontact-Index ist ein sog. Stimmungsbarometer für Investitionen in kleine und mittelgroße PV-Anlagen. Es ist der erste Konsumklimaindex für den deutschen Markt, der die gesamte Solarwirtschaft abdeckt. Dadurch erhalten insbesondere kleinere Installationsbetriebe und Großhändlern wichtige Anhaltspunkte, wie sich die Auftragslage in den kommenden ein bis drei Monaten entwickeln wird.

Die DAA ist einer der größten deutschen Internet-Anfragedienstleister für Erneuerbare Energien-Technik. Bundesweit vermittelt das Unternehmen aus Hamburg mehrere tausend Projektanfragen von privaten und gewerblichen Interessenten und erstellt mit dieser einzigartigen Markübersicht den SolarContact-Index. Dabei setzt die DDA auf der Gesamtheit der registrierten Projektanfragen für PV-Anlagen in den vergangenen zwölf Monaten an. Auf dieser Grundlage wird dann das durchschnittliche Anfragevolumen eines Monats errechnet und dieser Mittelwert dem tatsächlichen Anfragevolumen eines jeden Monats gegenübergestellt. Aus dieser Gegenüberstellung entsteht ein Stimmungsbarometer und es lassen sich Tendenzen hinsichtlich der Investitionsentscheidungen ablesen.

Vor allem für kleinere Betriebe und Handwerke ist solch ein Index extrem wichtig und hilfreich. Bisher erfolgte die Veröffentlichung ausschließlich online, für die weiteren monatlichen Veröffentlichungen konnte die DAA das Branchenmagazin Sonne Wind & Wärme als Partner gewinnen, dort wird der SolarContact-Index zukünftig regelmäßig erscheinen. Die Online-Auskunft bleibt nach wie vor erhalten.

Ein Blick auf die Solarbranche

Deutschland hat in den letzten Jahren im Solarbereich einen Boom erlebt, wie er in der Wirtschaft nur selten vorkommt. Es ist sogar so, dass der Boom einen ganzen Wirtschaftszweig geschaffen hat. Mittlerweile sind ca. 120.000 Angestellte im Solarbereich tätig, die Zahl der produzierenden Solar-Unternehmen beläuft sich auf 350 und ein Vielfaches an Firmen ist im Service tätig. Der Branchenumsatz liegt bei 19 Milliarden Euro.
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