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Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie sparen ist wichtig, denn es schont die begrenzt verfügbaren Ressourcen und führt letztlich auch zu einem deutlichen Plus im Geldbeutel. Dabei kann zwischen dem Energie sparen auf privater und gewerblicher respektive unternehmerischer Ebene unterschieden werden. Die Ansätze ähneln sich, verlangen aber je nach Ausgangssituation eine unterschiedliche Herangehensweise.


Energie ist eine wertvolle Ressource mit der man nicht verschwenderischer als notwendig umgehen sollte. Bildquelle: lovelyday12 – 791446825 / Shutterstock.com

Privatleute können schon mit einfachen Mitteln Energie sparen

Energie sparen viele Leute schon von Natur aus – zumindest versuchen sie es. Es ist mittlerweile vielfach ins Bewusstsein vorgedrungen, dass sich die Verschwendung von Energie nachteilig im Geldbeutel bemerkbar macht. Doch wie kann man eigentlich ohne viel Aufwand jede Menge kosten sparen? Die wohl wichtigsten Quellen mit dem größten Einsparungspotenzial sind die folgenden:

  1. Licht
  2. Stand-by
  3. Heizen

Beim Licht können Energiesparlampen, die in der Anschaffung etwas teurer sind, langfristig für ein gutes Einsparungsergebnis sorgen. Sie verbrauchen nur knapp ein Fünftel derjenigen Energie, die normale Lampen für sich beanspruchen. Obendrein sollen sie laut den Versprechungen der Hersteller bis zu 15 Mal länger halten und dadurch den höheren Kaufpreis rechtfertigen. Verbraucher monieren im Gegenzug das vorzeitige Ausfallen des Leuchtmittels, doch vieles hängt hier auch von der konkreten Lampenmarke ab. Beim Stand-by hingegen sollte so oft wie möglich auf die Nutzung dieser Funktion verzichtet werden. Geräte, die kurzfristig nicht verwendet werden, können mittlerweile mit vertretbaren Zeiten wieder neu gestartet werden. Das Heizen stellt mitunter den größten Kostenpunkt dar, wobei es initial schon darauf ankommt, wie die Heizkörper überhaupt in den Räumen positioniert werden. Warme Luft soll sich nach Möglichkeit unter den Räumen verteilen können, was nicht gelingt, wenn die Geräte falsch aufgestellt sind. Wichtig ist zudem, die Temperaturen in der Küche und im Schlafzimmer niedriger zu halten. 

Auch die Geräte selbst tragen einiges zum Einsparen bei


Abgesehen davon, dass der Anwender viel zum Energie sparen beitragen kann, hängt einiges auch von den verwendeten Geräten ab. Bildquelle: Kostenko Maxim – 128911283 / Shutterstock.com

Auch wenn der Verbraucher in Sachen Energie sparen permanent das richtige Verhalten an den Tag legt, kann das Vorhaben misslingen, wenn die verwendeten Geräte so viel Energie fressen, dass es zu keinem nennenswerten Plus im Geldbeutel kommt. Standardgeräte, die viel Energie verbrauchen, wie zum Beispiel der Trockner, der Backofen oder auch der Herd sind immer mit einer Ausweisung der Energieeffizienzklasse versehen. Die Einteilung gliedert sich am Beispiel von Waschmaschinen wie folgt:

–  A

–  B

–  C

–  D

–  E

–  F

–  G

A besitzt einen sehr niedrigen Energieverbrauch, G hingegen einen sehr hohen. Diese, für den Verbraucher sehr hilfreiche Bewertung geht zurück auf einen EU-weiten Ansatz. Energiesparende Geräte sind selbstverständlich in der Anschaffung ebenfalls teurer als Geräte mit einer schlechten Bilanz. Argumentiert wird hier so ähnlich wie am Beispiel der Energiesparlampen. Auf lange Sicht, das heißt, wenn die Geräte auch lang genug halten, lohnt sich eine solche Anschaffung immer. Seit dem Jahr 2011 gibt es bei Elektrogeräten sogar eine besonders sparsame Klasse, die mit der Bezeichnung A+++ versehen ist. Auch die Abstufung darunter mit A++ und A+ ist inzwischen detaillierter gestaltet.

Unternehmen sollten zum Sparen den Maßnahmenkatalog beachten  

Während die private Seite beim Energie sparen nun beleuchtet worden ist, fragt sich, wie das Ganze in gewerblichen Unternehmen funktioniert. Die Einsparungspotenziale sind hier unterschiedlich hoch, lassen sich jedoch schnell aus der nachstehenden Tabelle entnehmen:

Maßnahme Potenzielle Ersparnis
Beleuchtung verändern 70,00%
Andere Wärmeversorgung 30,00%
Kühlung der Räume 30,00%

Wenig verwunderlich ist, dass bei der Art der Beleuchtung mit 70 Prozent das mit Abstand größte Potenzial hinsichtlich der Einsparungen vorhanden ist. Gerade in Büros brennen die Lampen an der Decke selbst an Sommertagen unaufhörlich, sodass man sich als Unternehmer zur adäquaten Beleuchtung lieber zu viele Gedanken, als zu wenig machen sollte. Schreibtischlampen und sonstige Leuchtmittel tun ihr Übriges bei dieser Rechnung dazu. Bei der Wärmeversorgung, die sich durchschnittlich auf etwa 6 bis 8 Monate im Jahr bezieht, stehen ebenfalls mehrere Hebel zur Verfügung, um Kosten zu sparen. Sowohl die Art der Beheizung als auch die Belieferung mit Heizmitteln können optimiert werden. In den heißen Sommermonaten hingegen liegt der Bedarf der Mitarbeiter eher bei einer vernünftigen Kühlung bzw. Klimatisierung der Büros. Das kann entweder als günstige Lösung mit aufgestellten oder an der Decke befestigten Ventilatoren geschehen oder – als teure Variante – per professioneller Klimaanlage, deren Kühlungsgrad die Mitarbeiter selbst regeln können.

Bildquellen:

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Intelligent Heizen

Nicht nur im Zuge der Smart Home Entwicklung stellen sich immer mehr Hauseigentümer die Frage, wie sie die Heizkosten durch intelligentes Heizen senken können. Bereits seit Jahren hat sich eine Mentalität des Sparens und Optimierens etabliert, insbesondere was Heizung und Strom betrifft. Kein Wunder, denn diese beiden Kostenpunkte sind die größten in der jährlichen Haushaltsrechnung.

Verschiedene Heizungssysteme
Quelle: intelligent-heizen.info

Ganz unabhängig von dem installierten Heizungssystem gibt es bereits Möglichkeiten zum Heizkosten sparen. Richtig heizen klappt beispielsweise durch Tag-/Nachtschaltungen bzw. programmierbare Thermostate. Durch eine neue Isolierung im Rahmen einer Sanierung der Immobilie können Nutzer hingegen besonders effizient heizen. Die Heizung optimieren wäre die nächste Wahl.

Energieeffizientes Heizen: Diese Heizungssysteme kommen in Frage

Der Erneuerung einer Heizung bzw. eines Heizungssystems sollte ein Heizungsvergleich vorweggehen. Zwar gibt es im Vergleich zu älteren Heizungen viele Systeme, die sich fast alle rechnen würden. Doch es existieren regionale Unterschiede, was die Kosten und Förderungsmöglichkeiten betreffen. Um den ROI (return on invest) minimal zu halten, ist ein Heizungsvergleich unabdingbar.

Die Wahl der richtigen Heizsysteme hängt jedoch nicht nur von den Finanzen ab. Am Ende ist es die Entscheidung des Käufers – hier spielen auch Faktoren wie Umweltfreundlichkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit eine Rolle. Tatsächlich entscheiden sich viele Käufer vorab für eines oder wenige weitere Heizungssysteme als Favorit.

Ein Beispiel für ein modernes Heizungssystem ist die Brennwertheizung. Sie macht sich durch die Nutzung der Abgaswärme einen noch größeren Teil der Verbrennungswärme aus dem Brennstoff. Blockheizkraftwerke, Solarenergie und Co. wären weitere Möglichkeiten hinsichtlich des Heizsystems. Oft ist eine Heizung erneuern nicht notwendig und man erreicht mit weniger Kapital, alleine durch eine Optimierung der Heizung, erfreuliche Ergebnisse:

Heizungsoptimierung: Hydraulischer Abgleich Heizung

Eine aktuell beliebte Optimierung ist ein hydraulischer Abgleich. Dabei wird durch voreinstellbare Thermostate der Zufluss in jedem Raum auf den realen Bedarf eingestellt. Durch eine adäquate Anpassung der Pumpleistung und der Vorlauftemperatur wird sichergestellt, dass auch Räume mit langer Anschlussleitung zur Heizung effizient beheizt werden.

Eine andere Optimierungsmöglichkeit bzw. -Pflicht gibt es beispielsweise bei Kaminöfen. Sogenannte Feinstaubfilter Kaminöfen sind bald landesweit Pflicht. Kaminöfen ohne Feinstaubfilter dürfen, wenn Sie zwischen Anfang 1975 und Ende 1984 geprüft wurden, bereits seit dem 31.12.17 nicht mehr betrieben werden. Für jüngere Öfen mit einer Prüfung bis Ende 1994 gilt die Frist bis zum 31.12.20.

Energielabel der EU: Bewertungssystem für Heizungen

Die Energielabel mit Klassifikationen von A+++ bis G sind bereits hinlänglich von Kühlschränken oder Waschmaschinen bekannt. Seit wenigen Jahren gibt es sie auch für immer mehr Heizungssysteme. Jüngst (April 2017) sind Energielabel auch für Festbrennstoffkessel zur Pflicht geworden. Für Verbraucher wird es dadurch einfacher, Heizungssysteme untereinander zu vergleichen.

Bildquelle: intelligent-heizen.info

Günstige Strom- und Gasanbieter finden

Geld und Energie sparen im Alltag – Mit diesem Trick klappt es

Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte Unsummen an Geld berappen, um ihre Strom- und Gaskosten zu begleichen. Die Jahresendabrechnung zählt zu den gefürchtetsten Briefen, die jährlich im Briefkasten auf einen warten. Dabei kann mit wenig Aufwand viel Geld gespart werden. Dieser Artikel zeigt, wie dies funktioniert.

Taschenrechner auf Rechnungen und Münzen
Bild: Endlich Energiekosten einsparen: Mit wenigen Kniffen Strom- und Gasrechnungen senken. Bildquelle: baloon111 – 141144247 / Shutterstock.com

Und jährlich grüßt die Energiekostenabrechnung. Für viele bedeutet die ungeliebte Benachrichtigung des Versorgers, die wohlbehütete Urlaubskasse angreifen zu müssen. Doch dies muss nicht sein. Denn dank des Internets ist es heutzutage problemlos und in wenigen Minuten möglich, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln und an günstigere Tarife zu gelangen.

Fakt ist allerdings, dass in Deutschland nur jeder Fünfte jemals seinen Versorger gewechselt hat. Circa 40 Prozent aller deutschen Haushalte beziehen Strom und Gas sogar vom Grundversorger und wissen womöglich gar nicht, dass diese den jeweils teuersten aller möglichen Tarife anbieten.

Doch woran liegt es, dass sich derartig viele Menschen günstigen Versorgern gegenüber ablehnend verhalten? Bekanntlich ist der Deutsche ja als Sparfuchs bekannt. Doch bei vielen ist es die Angst vor Betrug, unzureichender Datensicherheit im Internet oder ganz einfach das geringe Vertrauen in wenig bekannte Anbieter, die dazu führen, dass weitaus mehr für Gas und Strom bezahlt wird, als es eigentlich nötig ist.

Preise vergleichen – aber richtig!

Check24, Verivox oder wie sie alle heißen, Preisvergleichsseiten für Gas- und Stromanbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer vor betrügerischen Machenschaften sicher sein möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei den bekannten Namen aus Radio und Fernsehen umsehen.

Doch auch hier lauern Fallstricke und der auf den ersten Blick so günstige Anbieter stellt sich in der Endkostenabrechnung als eher teurer Versorger heraus. Der Grund hierfür ist, dass die dargestellten Tarife oft nur für einen sehr kurzen Zeitraum garantiert werden.

Zusätzlich hübschen viele Versorger ihren Tarif mit Boni auf. Die Gelder holen sich die Anbieter aber durch überteuerte Tarife schnell wieder zurück. Damit dies nicht geschieht, folgend eine adäquate Schritt-für-Schritt-Anleitung, um tatsächlich den günstigsten Bereitsteller ausfindig zu machen:

  1. Einen Preisvergleich für die eigene Region am besten auf mehreren Preisvergleichsseiten durchführen und die besten Versorger plattformübergreifend miteinander vergleichen.
  1. Bei der Suche sollte die Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr begrenzt werden. Die Preisgarantie sollte auf denselben Zeitraum festgesetzt sein.
  1. Sofern Boni angeboten werden, ist auf die Bonusbedingungen zu achten. Wer zum Beispiel zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigt, läuft Gefahr, dass der Anbieter den Kunden einen Tag früher aus dem Vertrag entlässt, um den Bonus nicht auszahlen zu müssen. Diesen gibt es nämlich häufig erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt. Deswegen sollte man lieber erst nach dem ersten Belieferungsjahr kündigen oder beim Preisvergleich Bonusangebote direkt herausfiltern.

Übrigens lassen sich auf diese Weise auch kostengünstige ökologische Anbieter finden, die ihren Strom über Solarenergie oder Windenergie gewinnen. So hat jeder die Möglichkeit, bei aller Sparsamkeit trotzdem etwas für die Umwelt zu tun.

Wer im Übrigen langfristig sparen möchte, der muss bzw. sollte seinen Anbieter jährlich wechseln, da viele Konditionen eben nur ein Jahr garantiert werden. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der Stundenlohn ist den Mehraufwand aber auf jeden Fall wert.

Ein Beispiel: Durchschnittlich kann ein vierköpfiger Familienhaushalt jährlich gegenüber den Tarifen des Grundversorgers mehrere hundert Euro sparen. Da lohnt sich der Wechsel allemal.

Die ökologischen Vorteile der Holzfenster

© apops - Fotolia.com
© apops – Fotolia.com

Möchten Sie Ihr Haus nach ökologischer Ausrichtung modernisieren, spielen Holzfenster eine äußerst wichtige Rolle. Denn schon die Herstellung ist in Punkto Klimaneutralität und minderer Co2 Emission kaum zu übertreffen, da ein Holzfenster hauptsächlich aus den natürlichen Materialien Holz und Glas besteht. Weiter können Sie sich für Nachhaltigkeit und langlebige Eigenschaften berufen und bei Fenstern mit Holzrahmen in verschiedenen Designs und Größen wählen, sowie jede gewünschte Farbe über die Behandlung des Holzes erzielen. Die Entsorgung von Holzfenstern führt Sie nicht auf die Deponie und ist absolut umweltfreundlich, wodurch Sie auch beim Austausch der Fenster wieder klimaneutral entscheiden und keinen unnötigen Müll produzieren.

Geringer Energieaufwand bei der Fertigung von Holzfenstern

Ökologisch entscheiden heißt, dass Sie Ihre geplante Erneuerung der Fenster im ganzheitlichen Fokus betrachten und im Kontext zur Bauart und Wärmedämmung Ihres Eigenheims sehen. Der Herstellung kommt große Beachtung zuteil, da diese in die Ökobilanz Ihres Hauses einfließt und demzufolge mit geringem Energieaufwand überzeugen muss. Nicht nur beim Fenster, sondern bei allen Baumaterialien sollten Sie anhand des Energieaufwands in der Herstellung, sowie der späteren Performance zur Energieeinsparung entscheiden und sich auf umweltfreundliche und klimaschonende Herstellungsverfahren Ihrer Baumaterialien konzentrieren. Fakt ist, dass der Co2 Ausstoß im Herstellungsprozess die Grundlage für eine ökologische Ausrichtung bildet, wodurch von einem richtigen Ökohaus nur dann die Rede ist, wenn Herstellung und Entsorgung nicht für eine Verschmutzung der Umwelt sorgen. Holzfenster schneiden gegenüber Kunststoff und Aluminium in allen Punkten positiv ab und überzeugen mit einer so geringen Energiemenge in der Herstellung, dass sie als Ihr Beitrag zum Klimaschutz dienen und dabei weitere Vorteile mit sich bringen.

Erneuerbare Ressourcen schonen die Umwelt

Ehe aus einem Baum das Baumaterial für Ihre Holzfenster wird, hat dieser Baum in seiner Wachstumsphase reichlich Kohlenstoff verbunden und für eine Co2 Senkung in der Atmosphäre gesorgt. Bei Holz gilt die Co2 Bilanz als ausgeglichen, was nicht zuletzt durch die im Wachstum von Bäumen erfolgende Umwandlung von Co2 in Sauerstoff der Fall ist. Da auch in der Herstellung von Holzrahmen kein Co2 entsteht, zieht sich die umweltfreundliche Orientierung durch die Fertigung und der Fenster und gibt Ihnen die Möglichkeit, wirklich klimaneutral zu entscheiden. Im Haus selbst bieten sich moderne Fenster aus Holz dank ihrer positiven Eigenschaften als zukunftsorientierte Entscheidung an, da sie mit Langlebigkeit und nachhaltigen Eigenschaften ansprechen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen und einem frühzeitigen Verfall vorzubeugen, bedürfen Holzfenster nur einer geringen Pflege und regelmäßigen Behandlung der Oberfläche. In Skandinavien zum Beispiel gibt es Holzfenster, die über 100 Jahre alt und nach wie vor dicht sind.

Holzfenster vermeiden die Schimmelbildung im Haus und begeistern mit atmungsaktiven Eigenschaften. Sowohl bei der Herstellung, als auch bei einer Entsorgung zum Austausch der Fenster wird kein Co2 freigesetzt. Holzfenster sind ökologisch wertvoll und begeistern durch ihr natürlich attraktives Design.

Foto: © apops – Fotolia.com

Batterietechnologie: Tesla will neuartige Batterien auf den Markt bringen

Der US-amerikanische Konzern für Elektrofahrzeuge, Tesla, will neue Wege bestreiten und das eigene Portfolio vergrößern. So hat es zumindest Tesla Chef und Gründer Elon Musk angekündigt. Mit neuartigen Batterien für den Preis von rund 4000 US-Dollar will Tesla künftig einen Beitrag zur Energiespeicherung leisten. Musk sieht darin eine direkte Voraussetzung zum Aufbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft. Ohne leistungsfähige Speicher ist, so die Meinung des Tesla-Chefs, eine zukunftsfähige Energiewirtschaft auf der Basis erneuerbarer Energien nicht möglich. Die neuen Batterien sollen dazu dienen, dass beispielsweise Hausbesitzer den eigens produzierten Solarstrom speichern können. Allerdings sollen die Batterien auch für Kraftwerke anwendbar sein. Die Technologie basiert auf Teslas gängigen Autobatterien für die eigens produzierten Elektrofahrzeuge. Batterietechnologie: Tesla will neuartige Batterien auf den Markt bringen weiterlesen

Regenerativen Energiesystemen gehört die Zukunft

Energiesparen sorgt nicht nur für einen effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen und damit auch für einen guten Haushalt der eigenen Ausgaben, Energiesparen wird auch bald unablässig, um den jetzigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Atomenergie gilt als gefährlich und schwierig, Kohle ist irgendwann abgebaut und regeneriert sich nicht mehr und so müssen andere Alternativen her, Energie zu gewinnen. Regenerativen Energiesystemen gehört die Zukunft weiterlesen

Sponsored Post: Energieeffiziente Lichtlösungen sorgen für Sicherheit

Mit der „Light is Everywhere“-Kampagne stellt OSRAM seine neusten Lichtkonzepte vor. Die Osram Opto Semiconductors bieten unterschiedliche Lösungen für daheim, das Büro oder die Fahrt mit dem Auto. Zum Sortiment gehören LED´s (lichtemittierende Dioden), Sensoren, Laser und IRED´s (infrarote LED´s). Die spezielle Herausforderung bei der Entwicklung von Leuchtmitteln besteht in erster Linie darin, energieeffiziente Produkte zu schaffen, die für jeden Bedarf die passende Beleuchtung bieten. Sponsored Post: Energieeffiziente Lichtlösungen sorgen für Sicherheit weiterlesen

VKU: Smarte Technologien für die Energiewirtschaft einführen

Die Energiewende ist vor allem eine Technologiewende. Neben neuen Erzeugungstechnologien im Bereich Wasser- Wind- Solar- und Bioenergie sind auch die Informations- und Kommunikationstechnologien wesentlicher Bestandteil dieses Umbruchs. Beispiele für derartige Technologien sind unter anderem Smart Home Applikationen oder intelligente Stromzähler, sogenannte Smart-Meter. Jüngst gab auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft in Deutschland, ein Statement ab, indem die Einführung smarter Technologien in der Energiewirtschaft gefordert. Gerade Stadtwerke sind hier gefragt, denn sowohl die Installation als auch der Betrieb von intelligenten Technologien, wie Smart Metern obliegt aktuell noch hauptsächlich den kommunalen Energieversorgern. VKU: Smarte Technologien für die Energiewirtschaft einführen weiterlesen

Potentiale durch erhöhte Energieeffizienz

Die Einsparung schädlicher Treibhausgasemissionen ist neben der Umstellung auf klimaneutrale Energieträger auch durch eine erhöhte Effizienz im Umgang mit Energie möglich. Verschiedenste Programme der Bundesregierung fördern Maßnahmen in die Verbesserung der Energieeffizienz, insbesondere bei Gebäuden. Das Interesse an einer energieeffizienteren Gesellschaft ist nicht zuletzt deshalb so groß, weil die Potentiale zur Einsparung von Energie sehr hoch sind. Verschiedene Studien haben sich schon mit der Thematik befasst, dabei verkünden die Ergebnisse eine eindeutige Botschaft: Energieeffizienz ist wichtig und notwendig!

© jonasginter - Fotolia.com
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Energieeinsparung von zehn Kernkraftwerken jährlich

Grundsätzlich ist die Energieeffizienz eine gängige Form der Energieeinsparung. Neben der effizienteren Nutzung von Energie kann diese allerdings auch durch diverse Verhaltensänderungen gespart werden, triviale Beispiele sind die Reduktion der Benutzung elektrischer Geräte oder sparsameres Heizverhalten, insbesondere in wärmeren Jahreszeiten. Laut  einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) ist es möglich, durch eine Steigerung der Energieeffizienz in den Sektoren Gebäude, Transport und Industrie etwa 17 bis 33 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs bis 2050 einzusparen. In Deutschland, so eine Studie der Deutschen Unternehmensinitiative für Energieeffizienz (DENEFF), können bis 2020 jährlich 68,3 Milliarden Kilowattstunden Strom durch Energieeffizienz eingespart werden, dies ist das Äquivalent der Jahresproduktion von etwa zehn Kernkraftwerken.

Energieeffizienz als zentraler Baustein der Energiewende

Schon seit geraumer Zeit fordern Energieexperten die Verbesserung der Energieeffizienz und damit die Energieeinsparung als zentralen Baustein in die Energiewende zu integrieren. Von der Politik werden daher entsprechende Anreizmechanismen gefordert, um den deutschen Energieverbrauch zu reduzieren. Positiver Nebeneffekt wäre, dass bei einem geringeren Energieverbrauch auch die Notwendigkeit an neuen Erzeugungs- Speicher- und Netzkapazitäten sinken würde, was zu einer erheblichen Kostenersparnis führt. Erste Energieeinsparinitiativen existieren schon seit einiger Zeit. Allen voran, die Energieeinsparverordnung, welche die gesetzlichen Grundlagen schafft. Bekannte Maßnahmen, die sich bereits in der Umsetzung befinden, sind beispielsweise der Energieausweis für Gebäude oder das EU-Energielabel, welches über die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten informiert. Für Aufregung sorgte zuletzt die Umstellung von Glühbirnen auf Energiesparlampen, die im Zuge einer Verbesserung der Energieeffizienz beim Endverbraucher vor einigen Jahren umgesetzt wurde.

Auch künftige Programme widmen sich der Energieeffizienz

Zum 1. Januar 2015 starten nun zwei neue Programme, welche das große Potential im Bereich Energieeffizienz weiter erschließen sollen. Dabei handelt es sich um Programme zur Förderung von kommunalen Energieeffizienz-Netzwerken und zur Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen, sogenannter KMU. „Wir halten Wort. Wie im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz angekündigt, haben wir nun die ersten Sofortmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz pünktlich auf den Weg gebracht. Durch die neuen Programme setzen wir wirksame Impulse für das Energiesparen bei KMU und Kommunen. Nach dem erfolgreichen Vorbild von Effizienz-Netzwerken bei Unternehmen soll unter anderem auch die Bildung von kommunalen Energieeffizienznetzwerken angeregt und verbessert werden.“, kommentierte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die neuen Programme. Kommunen und KMU kommen im Rahmen der Energiewende besonders wichtige Rollen zu. So ergeben sich für beide Akteursgruppen neue Chancen und Herausforderungen, welche auch die Energieeffizienz betreffen. Für Unternehmen sind beispielsweise Netzwerke von Interesse, da durch eine intelligente Vernetzung verschiedener Wertschöpfungsketten Kaskadennutzungen möglich werden. Hier lassen sich, neben Energie, auch andere Ressourcen einsparen. Für Kommunen ergeben sich ähnliche Möglichkeiten durch die Netzwerkbildung.

Effizienzprogramme und Vorgaben wirken

Dass die Programme und Initiativen wirken, zeigen schon heute einige Beispiele. Einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge, verbrauchen aktuelle Staubsaugermodelle weitaus weniger als die EU-Ökodesign-Richtlinie vorgibt. Dazu befragte die dena fünf große Staubsaugerhersteller. Es ergab sich, dass ein großer Teil der Modelle im Sortiment der Hersteller weniger als 1.000 Watt verbrauchen. Vor wenigen Jahren waren vor allem Staubsauger noch wahre Energieschlucker. So zeigt sich bereits jetzt, dass die Vorgaben der EU und der Bundesregierung zwar als Initialzündung notwendig sind, die Hersteller im Nachhinein allerdings erkannt haben, das effizientere Designs auch ohne gesetzliche Reglementierung sinnvoll sind, was sich in den guten Verbrauchswerten der Modelle zeigt. Die Europäische Kommission hofft, dass bis 2020 rund 19 Terrawattstunden Strom durch effizientere Staubsauger eingespart werden können. Der Innovationsschub, den man beispielhaft an der Staubsaugerbranche sieht, ist für den Verbraucher durchaus profitabel. So erhält der Verbraucher das gewünschte Produkt in gewünschter Qualität und kann zudem von einem geringeren Stromverbrauch im Zuge der erhöhten Effizienz profitieren. Die Energiewende ist auch verbrauchsseitig in vollem Gange, was sich an den Bestrebungen zur Energieeffizienz zeigt. Trotzdem besteht auch in diesem Bereich noch erhebliches Potential, sodass Deutschlands Energieverbrauch auch künftig noch weiter sinken wird.

Octavia 1,6 TDI Greenline – Das Skoda Öko-Modell

Der Skoda Octavia ist seit 1996 auf dem Markt und macht als günstige Alternative Hondas Accord, Opels Insignia und Fords Mondeo Konkurrenz. Mit mehreren Generationen und Varianten des Octavia, die unter anderem beim Online-Fahrzeugmarkt www.mobile.de in der Übersicht dargestellt sind, stellte sich Skoda auf die wachsenden Kundenansprüche ein. Angesichts des erhöhten Umweltbewusstseins und der Nachfrage nach besonders sparsamen Autos entwickelte der tschechische Automobil- und Motorenhersteller jetzt ein Öko-Modell. Der Octavia 1,6 TDI Greenline soll mit einem minimalen Verbrauch von 3,2 Litern Diesel auskommen. Die umweltbewusste Octavia-Variante ist für 23.690 Euro erhältlich. Wird er als Kombi bevorzugt, müssen 660 Euro mehr investiert werden. Der Greenline soll als Alternative zum VW Jetta Hybrid, Opel Insignia EcoFlex und Mercedes B 180 Blue Efficiency die Kundschaft überzeugen.
Seit der Wettbewerb der Elektroautos stark zugenommen hat, sind die Ingenieure bei den Autobauern im Zugzwang. Ziel ihrer Arbeit ist es längst nicht mehr nur formschöne, stabile und sichere Fahrzeuge zu entwickeln. Um sich auf dem umkämpften Markt durchsetzen zu können, müssen sie um jedes Gramm CO2 weniger kämpfen und den Verbrauch maximal reduzieren. Beim Octavia haben die Verantwortlichen gute Arbeit geleistet. Die Limousinen-Ausgabe weist einen Dieselverbrauch von 3,2 Litern pro 100 Kilometer auf. Bei 110 Pferdestärken eine eindrucksvolle Leistung. Gleichzeitig konnte der CO2-Ausstoß auf 85 Gramm gesenkt werden. Umgesetzt werden diese Daten beispielsweise mit der Rückgewinnung der Bremsenergie und dem bewährten Start-Stopp-System. Besonders wichtig ist darüberhinaus eine Anzeige auf der Armaturentafel, die den Fahrer zum Runter- beziehungsweise Hochschalten motiviert.

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Anpassungen für Minimalwerte

Um die Sparmaßnahmen gekonnt abzurunden, wurden viele kleinere Details angepasst. Neben dem Getriebe, das einer Feinjustierung unterzogen wurde, optimierte Skoda die Spoiler und glättete den Unterboden. Im realen Straßenverkehr kann sich die Bilanz durchaus sehen lassen. In einigen Tests unter normalen Bedingungen zeigte der 1,6-Liter-Vierzylinder was er kann. Wird häufig geschaltet, um den Verbrauch möglichst niedrig zu halten, ist die Realisierung und Annäherung an den angegebenen Verbrauch möglich. Sprints sollten mit dem 1,3 Tonnen schweren Viertürer allerdings vermieden werden. Denn sobald ein Spurt erfolgt, macht die Digitalanzeige sofort auf den erhöhten Spritverbrauch aufmerksam. Zwar ist der Verbrauch von 3,2 Litern im Alltag nur schwer zu erreichen, an der Sparsamkeit mangelt es diesem Fahrzeug aber nicht. Der Anreiz mit dem verbrauchsorientierten Modell möglichst wenig Treibstoff zu verbrauchen, ist für bewusste Fahrer sicherlich groß. Die Verbrauchsanzeige lädt zum Sparen ein und dürfte ihren Teil dazu beitragen, dass auch im Alltag die Rekordjagd nach Minimalwerten beginnt.

Bildquelle: byrev (Emilian Robert Vicol) / pixabay.com