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Smart Home: Wie Sie bei der Beleuchtung Energie sparen

Smarte und energieeffiziente Lichtsteuerung für zu Hause

Mit der richtigen Beleuchtung lassen sich Energie und Geld sparen. Die Integrierung der heimischen LED-Beleuchtung in ein Smart-Home-System eröffnet den Bewohnern noch mehr kreative und vor allem effiziente Lichtgestaltung.

Ein smartes Beleuchtungssystem ermöglicht Energieersparnis. Bildquelle: Alexander Kirch – 274969298 / Shutterstock.com

Energie sparen hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Das Auswechseln alter Glühbirnen gegen LED- oder Energiesparlampen ist ein guter Anfang. Um darüber hinaus für eine bemerkbare Energieersparnis zu sorgen, sollten Nutzer und Verbraucher ebenfalls darauf achten, dass die Leuchtmittel gezielt und effizient eingesetzt werden. Inzwischen ist es sogar möglich, das heimische Beleuchtungssystem in das Smart-Home zu integrieren und sie automatisch oder per Computer bzw. App zu steuern.

Wie Energie sparen?

Eine ausgereifte und intelligent programmierte Steuerung kann für eine enorme Energie- und Kostenersparnis sorgen. Schließlich macht die Beleuchtung bis zu zehn Prozent des Energiehaushaltes aus. Folgende smarte Lösungen sind möglich, um Energie bei der Beleuchtung und Strom zu sparen:

• Bewegungsmelder: Schalten Beleuchtung nur an, wenn der entsprechende Bereich betreten oder genutzt wird
• Dimmer: Reduzieren bei Bedarf die Beleuchtungsstärke und sparen dadurch Energie
• Zeitschaltung: Schaltet Beleuchtung zu bestimmten Zeiten automatisch ein und wieder aus

Schon allein diese Möglichkeiten eröffnen viel Einsparpotenzial und kreativen Gestaltungsspielraum für die heimische Beleuchtung. Zahlreiche Unternehmen stellen diesbezüglich Beratungsservices zu Verfügung.

Wie funktioniert die Lichtsteuerung?

Sowohl Deckenlampen, die ein fester Bestandteil des Stromkreises sind, als auch Stehlampen oder Leselampen, die an eine Steckdose angeschlossen werden, lassen sich aus der Ferne steuern. Ein smartes System ist in der Regel über folgende Wege möglich:

Steuerungsart und Erläuterungen Erläuterung

WLAN:  Als zentrale Steuerungseinheit dient der Router. Über ihn werden alle Leuchtmittel gesteuert. Einer der Nachteile: Sobald der Router einmal nicht funktioniert oder ausfällt, lässt sich auch das Licht nicht mehr darüber steuern, bis alle Fehler behoben sind. Die WIFI-Variante benötigt außerdem mehr Energie als die Alternative.

Funk:  Andere Smart-Home-Beleuchtungen übertragen alle Signale und Informationen per Funk. In diesem Fall ist eine spezielle Basisstation dafür zuständig. Diese ist wiederum mit dem WLAN-Router verbunden, damit sie für die Außenwelt, also mit dem Smartphone oder Tablet des Nutzers erreichbar ist. Auf diese Weise kann die Beleuchtung weiterhin aus der Ferne gesteuert werden. Die Anschaffungskosten sind bei dieser Variante etwas höher, allerdings benötigt diese Option weitaus weniger Energie.

Ob WLAN oder Funk ist häufig eine Kostenfrage. Wer gewillt ist etwas mehr auszugeben, kann auf lange Sicht gesehen allerdings mehr Energie sparen. Interessierte sollten sich beraten lassen, um herauszufinden, welche Steuerungsart am besten für die individuelle Wohnsituation geeignet ist.

Statistik: Nutzung von Anwendungen aus dem Smart-Home-Bereich. Quelle: SPLENDID RESEARCH

Lichtsteuerung per Funkaktoren

Für die Lichtsteuerung wird in jedem Fall eine zentrale Einheit benötigt, die das LED-Leuchtsystem managt. Der Nutzer kann in der Regel über den eigenen Computer oder mit einer App auf das System zugreifen. Allerdings sind sogenannte Funkaktoren notwendig, die in die Lampen selbst oder in den Unterputzschalter eingebaut werden. Eine andere Möglichkeit sind spezielle zwischengeschaltete Funksteckdosen. Diese sorgen dafür, dass die Befehle und Signale des Nutzers auch bei den Lampen ankommen. Eine persönliche Beratung vor Ort ist in der Regel möglich, um genau zu eruieren, wie das Zuhause am besten in ein effizientes Smart Home verwandelt werden kann.

Beleuchtung: Lichtsteuerung und -programmierung per App im Smart-Home-System

Die richtige Software ist ein wichtiger Bestandteil des Smart-Home-Beleuchtungssystems. Eine entsprechende App ist meistens im Paket enthalten. Sollte sie das nicht sein, können Nutzer sie in der Regel in den typischen App-Stores für Apple oder Android-Endgeräte finden. Die Software ermöglicht es den Verbrauchern, das System zu konfigurieren, sodass spezifische Räume und Lampen jeweils separat angesteuert werden können. Häufig ist auch eine Steuerung aus der Ferne möglich. Bewohner können ihre Lampen ein- und ausschalten, wenn sie nicht zu Hause oder etwa für einen längeren Zeitraum im Urlaub sind. Das ist z.B. wichtig, wenn sie vergessen, das Licht auszuschalten. Sollte die App zwischendurch eine Fehlfunktion haben, können Nutzer das Licht unproblematisch manuell ein- und wieder ausschalten.

Was können Sprachassistenten für die Beleuchtung tun?

Wer nicht extra mit dem Smartphone hantieren oder die App suchen möchte, kann sein Beleuchtungssystem auch auf eine Weise einrichten, dass eine Sprachsteuerung möglich ist. Dafür stehen folgende Assistenten zur Verfügung:

  • Alexa
  • Google Assistant

Bisher ist die Technik nicht vollkommen ausgereift: Schnell kann der Nutzer auch den zugeordneten Namen des Beleuchtungsmittels vergessen, das gerade in diesem Moment erleuchten soll. Manchmal ist die Spracherkennungssoftware noch nicht so weit entwickelt, dass jeder menschliche Befehl sofort umgesetzt werden kann. Dennoch macht die Technologie rund um die Sprachassistenz täglich große Fortschritte, sodass auch diese kleinen Schwierigkeiten in Zukunft kaum noch Probleme bereiten sollten. Wer unsicher ist, ob ein sprach- oder app-gesteuertes Beleuchtungssystem das richtige ist, kann sich von Fachhändlern beraten lassen.

Simulierter Sonnenaufgang und „Go to sleep“-Licht durch Zeitschaltung

Zeitschaltungen sind auch zum Aufwachen wunderbar geeignet. Ein entsprechend programmiertes System kann morgens sogar graduell immer heller werden, um einen Sonnenaufgang zu simulieren. Hierbei handelt es sich um ein viel gesünderes Aufwachen, als unsanft aus dem Schlaf gerissen zu werden. Dasselbe Prinzip ist auch anwendbar, wenn Nutzer feste „Go to sleep“-Zeiten einrichten möchten. Das Ausschalten kann plötzlich geschehen oder die Lampen können sich langsam und stetig herunter dimmen, bis sie vollkommen ausgeschaltet sind. Auf diese Weise bleibt das Licht nicht die halbe Nacht eingeschaltet, auch wenn Bewohner z.B. beim Lesen einschlafen.

Bildquelle: Alexander Kirch – 274969298 / Shutterstock.com

 

Zuschüsse zur nachhaltigen Energieversorgung des BAFA

Förderung der nachhaltigen Energieversorgung

Die Energiewende erzielt zunehmend größere Erfolge, erneuerbare Energie wird in Deutschland immer beliebter. Das merkt auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Aus diesem Grund fördert es bestimmte Projekte aus dem Bereich Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung. Welche das sind und wie Sie einen Zuschuss erhalten können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Mit nachhaltiger Energieversorgung können Sie dauerhaft sparen. Bildquelle: PhotographyByMK – 108705386 / Shutterstock.com

 

Die Fördermaßnahmen des BAFA sind Investitionszuschüsse. Je nach Maßnahme können zusätzliche Zuschüsse genehmigt werden, zum Beispiel ein Gebäudeeffizienzbonus oder ein Optimierungsbonus. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art und dem Umfang der errichteten oder erweiterten Anlage.

Fördermaßnahmen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Das BAFA möchte dazu anregen, auf nachhaltige Energien umzusteigen. Aus diesem Grund werden Förderungsmaßnahmen angeboten. Sollten Sie folgende Anlagen errichten oder erweitern wollen, können Sie einen Zuschuss beantragen:

  • Solarkollektoranlagen
  • Effiziente Wärmepumpen
  • Biomassenanlagen
  • Nahwärmenetze, welche mit der Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie

Außerdem werden innovative Technologien zur Kälteerzeugung und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland gefördert sowie Maßnahmen zur Visualisierung des Ertrags von erneuerbaren Energien. Für bestimmte Anlagen können Sie einen Zuschuss auf Basis des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) erhalten.

Im Folgenden erfahren Sie, welche Voraussetzungen Sie für die Antragsstellung erfüllen müssen und wie die Antragsstellung abläuft.

Voraussetzungen für die Förderung durch das BAFA

Sie möchten etwas ändern und ab sofort auf nachhaltige Energien setzen? Dann können Sie hier nachlesen, ob Sie die Voraussetzungen für eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erfüllen.

Antragsberechtigte Personen müssen Pächter, Eigentümer oder Mieter des Grundstücks oder Gebäudes sein, auf oder in dem die entsprechende Anlage errichtet oder erweitert werden soll. Zudem müssen die Richtlinien zu den Grenzwerten und entsprechenden technischen Bestimmungen eingehalten werden.

Die Anlage, ob neu errichtet oder erweitert, muss überwiegend zur Wärmebereitstellung oder Kältebereitstellung innerhalb von Deutschland genutzt werden. Zudem muss sie mindestens sieben Jahre lang diesem Zweck entsprechend betrieben werden.

Das BAFA fördert keine Anlagen in Neubauten. Das ersetzte, errichtete oder erweiterte System zur nachhaltigen Energieversorgung muss zur Antragsstellung mindestens seit zwei Jahren in Betrieb sein. Zudem werden folgende Anlagen ebenfalls nicht gefördert:

  • Eigenbauanlagen
  • Prototypen
  • Gebrauchte Anlagen
  • Anlagen mit wesentlich gebrauchten Teilen

Wie stelle ich einen Antrag zur Förderung?

Um einen Antrag zur Förderung Ihrer zu errichtenden oder erweiternden Anlage zur nachhaltigen Energieversorgung zu stellen, ist vor allem wichtig zu wissen, dass Sie diesen vor Beginn der entsprechenden Maßnahmen stellen müssen. Die Antragsstellung erfolgt ausschließlich online. Wenn Sie Interesse an einer Förderung haben oder sich generell über nachhaltige Energieversorgung und das Einsparen von Energie erkundigen möchten, ist es sinnvoll, eine Energieberatung aufzusuchen.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Wurden die Fördermaßnahmen für den Bau oder die Erweiterung Ihrer Anlage zur nachhaltigen Energieversorgung genehmigt, können Sie auf Basis des APEE zusätzliche Zuschüsse beantragen. Dieses Programm fördert den Wechsel zu modernen Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien.

Die Höhe des Zuschusses durch das Anreizprogramm Energieeffizienz ist abhängig, von der Höhe des Förder-Zuschusses des Marktanreizprogrammes. Für die Ersetzung oder Modernisierung einer ineffizienten Altanlage erhalten Sie einen Betrag von 20% des im für die Installation der neuen Anlage bewilligten Gesamtförderbetrags im Rahmen des Marktanreizprogrammes. Sie erhalten keine zusätzliche Förderung in Form von Zuschüssen für gleichzeitig durchgeführte Maßnahmen zur Optimierung. Allerdings kann Ihnen ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 600€ gewährt werden. Diesen erhalten Sie für die Umsetzung aller Maßnahmen, die nötig sind, um die Energieeffizienz des gesamten Heizungssystems zu verbessern.

Förder-Voraussetzungen für das Anreizprogramm Energieeffizienz

Die wohl wichtigste Voraussetzung für diesen Antrag ist, dass Sie bereits einen Antrag zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt gestellt haben und Ihnen ein Zuschuss nach dem Marktanreizprogramm bewilligt wurde. Wie Sie diesen Antrag stellen, haben wir oben ausgeführt.

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Die zu ersetzende oder zu modernisierende Heizungsanlage wurde auf Basis fossiler Energien betrieben.
  • Es wurde keine Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie genutzt.
  • Es liegt kein Fall einer gesetzlichen Austauschpflicht der Anlage vor.
  • Zusätzlich zum Austausch bzw. der Modernisierung der alten Anlage muss das gesamte Heizsystem optimiert werden. Dazu gehört nicht nur eine Bestandsaufnahme sowie Analyse des IST-Zustands nach den vorgeschriebenen Standards, sondern auch die Durchführung des hydraulischen Abgleichs sowie die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Heizungssystems.
  • Die Anlage wurde nach dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen.
  • Der Förderantrag im Rahmen des Marktanreizprogramm wurde beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nach dem 1. Januar 2016 gestellt.
  • Als ineffiziente Altanlagen gelten auch Elektrospeicherheizungen.

Antragsstellung für den APEE-Bonus

Den Bonus des Anreizprogramms Energieeffizienz können Sie, bei Interesse und falls Sie die Voraussetzungen erfüllen, mit dem Verwendungsnachweis (Biomasse, Solarthermie oder Wärmepumpe) sowie im Rahmen der elektronischen Verwendungsnachweiserklärung beantragen. Für den Antrag gibt es kein separates Formular, das Sie ausfüllen müssen.

Bildquelle: PhotographyByMK – 108705386 / Shutterstock.com

Energieberatung im Mittelstand – welche Sparmaßnahmen sind möglich?

Die Kosten für Energie und damit vor allem für den primären Energieträger Strom sind in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Auch für die Zukunft ist davon auszugehen, dass die Strompreise nicht fallen werden, so dass sie einen nicht zu unterschätzendenden Posten für viele Unternehmen ausmachen. Mit Hilfe einer kompetenten Energieberatung lassen sich meist gerade im Mittelstand erhebliche Sparpotentiale aufdecken.

Der Energieverbrauch ist meist ein hoher Kostenfaktor in Unternehmen. Bildquelle: nito – 237828910 / Shutterstock.com

Mittelständler zählen in Deutschland zu den wichtigsten Unternehmen und haben oftmals andere Sorgen und Probleme, als es bei Großkonzernen der Fall ist. Für einen Mittelständler können die Energiekosten zum Beispiel sehr entscheidend sein, wenn sie sich ihre Firmenausgaben anschauen. Obwohl bestimmte Industrien sogar vom Vergünstigen profitieren, sind die Energiekosten meist ein Posten, der in seinem Umfang steigt und deutlich teurer wird, als es den meisten Firmen lieb ist.
Wer zum Ziel hat, im eigenen Unternehmen durch eine Energieberatung die Kosten zu senken, indem er Einsparpotentiale aufdeckt, der kann langfristig davon profitieren und die eigenen Erträge steigern.

Welchen Vorteil bietet eine professionelle Energieberatung?

Ein Energieberater kann das komplette Unternehmen hinsichtlich des Energieverbrauches unter die Lupe nehmen und Schwachstellen durchleuchten. Dabei handelt es sich nicht nur um Verbraucher, die Strom benötigen, sondern zum Beispiel auch um Unternehmen, die die Heizkosten senken möchten.
Gerade in produzierenden Betrieben gibt es häufig ein enormes Potential, das den meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gar nicht bewusst ist. Durch die Veränderung von Produktionsabläufen ist es möglich, hohe Kosten einzusparen.
Es gibt Energieberater, die sich darauf spezialisiert haben, Unternehmen zu beraten und wissen, wie sie ihre Kosten im Unternehmen reduzieren können. Je nachdem, in welcher Branche die Unternehmen tätig sind, gibt es unterschiedliche Einsparpotentiale.
Nicht nur in produzierenden Betrieben, sondern zum Beispiel auch bei Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche gibt es Optionen, den Energieverbrauch zu senken. Gleiches gilt auch für Handelsunternehmen. Zu berücksichtigen ist, dass auch der Einsatz von regenerativer Energie eine Rolle spielen kann, wenn es darum geht, die Energiekosten langfristig zu senken. Wer z.B. über ein großes Betriebsgelände verfügt, kann langfristig selbst Strom erzeugen – zum Beispiel über Solarkollektoren, die auf den Dächern der Betriebsstätte aufgebaut werden.

Beispiele für Energiesparpotentiale in Unternehmen:

In produzierenden und verarbeitenden Betrieben werden häufig Maschinen, Öfen oder Anlagen benutzt, die in ihrem Betrieb eine Menge an Wärme erzeugen. Diese Wärme wird in vielen Fällen ungenutzt in die Umwelt abgegeben, kann jedoch meist mit geringem Aufwand genutzt werden. Oftmals werden sogar Kühlsysteme eingesetzt, um Anlagen zu kühlen und die überflüssige Wärme abzuführen.
In der Praxis ist es möglich, dass die Wärme aber z.B. auch zum Betrieb der eigenen Heizung und zum Erwärmen von Wasser genutzt werden kann. Wer es schafft, durch einen Anlagenbauer die eigenen Produktionsstätten mit der Heizanlage zu verknüpfen, ist in der Lage, ein entsprechendes Einsparpotential zu generieren und somit dafür zu sorgen, dass die Energiekosten deutlich gesenkt werden können. In der Praxis ist es möglich, dass z.B. Heizungsrohre durch Anlagen geführt werden, die eine gewisse Wärme erzeugen. Das in den Rohren geführte Wasser kann genutzt werden, um in einem Wasserspeicher z.B. Trinkwasser bzw. Nutzwasser zu erwärmen. Solche Vorrichtungen werden in einigen Firmen bereits genutzt, oftmals sind es jedoch gerade kleinere oder mittelständische Betriebe, die von diesen Möglichkeiten nichts wissen.

• Abwärme von Anlagen und Maschinen nutzen – z.B. zur Heizwassererwärmung
• Dachflächen zur Stromerzeugung nutzen
• LED Beleuchtung zum Sparen von Strom nutzen

Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von Solarenergie, was zum Beispiel auf den Dächern von Produktionshallen möglich ist. Zahlreiche Firmen verfügen über große Firmengelände und Hallen, deren Dächer ideal geeignet sind, um Solarkollektoren aufzustellen. Anzumerken ist, dass es sich heutzutage lohnen kann, diesen Strom selbst zu verwenden und diesen in die eigenen Anlagen zu leiten. Gerade bei Betrieben, die tagsüber, wenn der Strom produziert wird, auch ihre Produktionsanlagen nutzen, lässt sich somit eine Menge an Stromkosten einsparen.

LED Beleuchtung in Büros und auf Betriebsgeländen

Ein weiteres langfristiges Sparpotential ergibt sich meist durch die Beleuchtung in Firmen. Wer große Hofanlagen oder Produktionsflächen beleuchten möchte und mit alter Technik arbeitet, verbraucht in der Regel ein Vielfaches dessen an Strom, als wenn er z.B. mit modernen LED Strahlern arbeitet. Der Kauf der LED Beleuchtung hat sich meist schon nach kurzer Zeit amortisiert, so dass es sich in jedem Fall lohnt, in eine Energieberatung zu investieren.

Wer in der Energieversorgung etwas ändern möchte, kann durch einen Preisvergleich ebenfalls satte Rabatte erzielen. Gerade Unternehmen, die oftmals große Mengen an Energie verbrauchen, können somit Ersparnisse erzielen.

Das einmalige Bezahlen eines professionellen Energieberaters kann ebenfalls nachhaltig und vor allem langfristig zu deutlichen Vorteilen und Einsparpotentialen führen. Ein wesentlicher Vorteil von professionellen Energieberatern besteht darin, dass diese meist Erfahrungen haben und schon viele Betriebe gesehen haben, was dazu führt, dass schnell auffällt, wo Energie eingespart werden kann.
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Dauerthema Strompreiserhöhungen – Wie sich Verbraucher dagegen wehren können

Strompreise steigen, Kosten der Versorger fallen – Was Verbraucher tun können

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist Deutschland schon in der Vorrunde sang- und klanglos ausgeschieden. Und dabei sehnten sich die deutschen Fußballfans so sehr nach dem zweiten Weltmeistertitel in Folge. Die deutschen Stromkunden sehnten sich in Bezug auf ihre Strompreise keineswegs nach einem Titel. Und doch ist er gelungen. So ungerecht kann die Welt sein. Deutschland darf sich ab sofort Strompreis-Europameister nennen. In keinem europäischen Land müssen Verbraucher mehr für Strom berappen als in Deutschland. Strom als Luxusgut? Wir beleuchten die Strompreisentwicklung in Deutschland und sagen, was Verbraucher tun können.

Der Kaiser warf im 17. Jahrhundert Münzen aus dem Fenster des Würzburger Rathauses für die Armen im Volk. Daher stammt das Sprichwort „Er wirft das Geld zum Fenster hinaus“. Heute wirft das Volk viel Geld zur „Steckdose“ hinaus. Bildquelle: JoaoCachapa – 1104123836 / Shutterstock.com

Aktuell liegt der Strompreis in Deutschland im Schnitt bei 29,42 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde. Eurostat, die Statistikbehörde der Europäischen Union, kommt sogar auf einen Durchschnittspreis von 33,62 Cent. 1998 lag der durchschnittliche Strompreis noch bei 17,11 Cent. Somit ist der Strompreis in den letzten zwanzig Jahren um knapp 100 Prozent gestiegen. Ein 3-Personen-Haushalt verbraucht laut dem Stromspiegel 2017 im Schnitt etwa 3.600 kWh jährlich. Somit wird das Haushaltsbudget allein durch Strom mit 85,80 Euro im Monat belastet. 1998 waren es noch 49,90 Euro.

Statistik: Verbraucher müssen monatlich immer mehr für Strom bezahlen

Die Komponenten, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt
Mehrere Komponenten bestimmen, welchen Strompreis Sie als Kunde bei Ihrem Lieferanten letztendlich bezahlen. Einige davon sind für Verbraucher schwer nachvollziehbar. Das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb seit 1998 nahezu gleich geblieben sind:

Erzeugung, Transport und Vertrieb seit 1998 nahezu gleich geblieben sind:
1998 2017
Stromkosten für Erzeugung, Transport, Vertrieb
13,04 Cent
13,11 Cent
Strompreis gesamt 17,11 Cent 29,16 Cent
Anteil Steuern, Abgaben und Umlagen
24%
54%

Der Anteil der Steuern, Abgaben und Umlagen hat sich also in zwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Er beinhaltet folgende Werte:
• Steuern: 22,9 % (diese beinhalten die Mehrwertsteuer von 16 % und die Stromsteuer von 6,9 %
• Konzessionsabgabe: 5,4 %
• Umlage nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG-Umlage): 23 %
• Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWKG: 1,5 %
• Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung: 1,3 %
• Offshore-Haftungsumlage: 0,1 %
• Umlage für abschaltbare Lasten: 0,02 %
Der obige Kostenanteil macht 54,22 Prozent des Gesamtstrompreises aus. Der Anteil für Erzeugung, Transport und Vertrieb beläuft sich aktuell auf 21,5 Prozent. Die restlichen 24,28 Prozent machen das Nettonetzentgelt (23,18%) und Entgelte für die Kosten der technisch notwendigen Mess- und Steuereinrichtungen (1,1%) aus.
Steuern und staatlich festgelegte Umlagen könnten somit rein theoretisch als die Preistreiber beim Strompreis identifiziert werden. Ganz so einfach ist es aber nicht. Ausufernde Subventionen für immer mehr Unternehmen und Mitnahmeeffekte der Stromversorger sind ebenso dafür verantwortlich.
Gründe für die Strompreiserhöhungen
Privaten Haushalten drohen immer von drei Seiten Strompreiserhöhungen. Immer wenn der Staat per Gesetz wieder eine neue Umlage beschließt, wird diese von den Versorgern an die Verbraucher weitergegeben. Ob dies zu Hundert Prozent der Fall ist oder ob die Versorger gleich noch ein, zwei Zehntelprozentpunkte drauflegen, ist aufgrund der zahlreichen Komponenten, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt, kaum noch nachvollziehbar.
Die zweite Quelle für höhere Preise beim Strom sind die Netzbetreiber. Das sind Dienstleistungsunternehmen, die die Infrastruktur der überregionalen Stromnetze zur elektrischen Energieübertragung operativ betreiben. Sie stellen ihre Dienstleistungen den Stromhändlern und Stromlieferanten in Rechnung. Das Netzentgelt ist ebenfalls Teil des Strompreises und macht derzeit gut 23 Prozent aus. Hier lauern in Zukunft permanent Strompreiserhöhungen aufgrund teurer Stabilitätsmaßnahmen. Damit sind Eingriffe in die Netzregulierung gemeint, die aufgrund mangelnder Infrastruktur nötig sind, wenn beispielsweise Windkraftanlagen kostenpflichtig abgeschaltet werden müssen, weil die Stromleitungen deren Strom in Hochlast-Phasen nicht mehr transportieren können. Experten schätzen, dass sich solche Kosten derzeit auf rund eine Milliarde Euro im Jahr belaufen und erwarten weitere Steigerungen. Insgesamt gibt es in Deutschland vier Netzbetreiber:
• Tennet TSO
• 50Hertz Transmission
• Amprion
• TransnetBW
Die dritte Quelle für höhere Strompreise bilden die Stromhändler und Stromlieferanten selbst. Hier werden Preisänderungen an der Leipziger Strombörse und bei den Rohstoffpreisen an die Endkunden weitergegeben. Der aktuelle Börsenpreis für den EEX-Baseload (durchschnittlicher Preis für Grundlaststrom) überstieg im 2. Quartal 2018 den Vorjahreswert bereits um 34 Prozent.
Was Verbraucher tun können
Verbraucher glauben oft, dass sie der Strompreispolitik ihres Anbieters hilflos ausgeliefert sind. Das ist aber ein Irrtum. Sie selbst können die Strompreisbremse auf zweierlei Weise ziehen:
• Strom sparen
• Anbieterwechsel
Mit intelligenter Technik und einem bewussten Umgang mit Strom bieten sich jedem Verbraucher schon einige Einsparpotenziale. Wo im Haushalt große Sparmöglichkeiten beim Stromverbrauch stecken, darüber haben wir bereits hier berichtet.

Das Einsparpotenzial bei einem Anbieterwechsel ist sogar noch höher. Die Finanzexperten der Stiftung Warentest haben errechnet, dass die Stromrechnung um bis zu 30 Prozent günstiger ausfallen könnte, würden sich Verbraucher nach einem Tarifvergleich für einen günstigeren Anbieter entscheiden. Den kommunalen Energieversorgern, insbesondere den Stadtwerken, mangelt es laut einer Studie an innovativen neuen Geschäftsmodellen. Offenbar kann dies nur durch geringere Kundenzahlen geändert werden. Kleinere private Anbieter sind da wesentlich einfallsreicher und haben sich schon besser an den Wandel innerhalb der Energiewirtschaft angepasst.

In den Großstädten ist das Einsparpotenzial durch einen Anbieterwechsel laut Stiftung Warentest am größten. Zum Vergleich hier die Top-Werte für einen 4-Personen Haushalt:

• Berlin: jährliche Einsparung 420 Euro
• Hannover: jährliche Einsparung 380 Euro
• Bremen: jährliche Einsparung 340 Euro

Um vor Lockangeboten gefeit zu sein, sollten Sie darauf achten, dass der neue Tarif eine mindestens 12-monatige Preisgarantie beinhaltet. Ein Anbieterwechsel kann problemlos  erledigt werden. Der Wechselservice beinhaltet alle Formalitäten, sodass Sie sich um Kündigung und Anmeldung beim neuen Stromanbieter nicht zu kümmern brauchen.

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Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie sparen ist wichtig, denn es schont die begrenzt verfügbaren Ressourcen und führt letztlich auch zu einem deutlichen Plus im Geldbeutel. Dabei kann zwischen dem Energie sparen auf privater und gewerblicher respektive unternehmerischer Ebene unterschieden werden. Die Ansätze ähneln sich, verlangen aber je nach Ausgangssituation eine unterschiedliche Herangehensweise.


Energie ist eine wertvolle Ressource mit der man nicht verschwenderischer als notwendig umgehen sollte. Bildquelle: lovelyday12 – 791446825 / Shutterstock.com

Privatleute können schon mit einfachen Mitteln Energie sparen

Energie sparen viele Leute schon von Natur aus – zumindest versuchen sie es. Es ist mittlerweile vielfach ins Bewusstsein vorgedrungen, dass sich die Verschwendung von Energie nachteilig im Geldbeutel bemerkbar macht. Doch wie kann man eigentlich ohne viel Aufwand jede Menge kosten sparen? Die wohl wichtigsten Quellen mit dem größten Einsparungspotenzial sind die folgenden:

  1. Licht
  2. Stand-by
  3. Heizen

Beim Licht können Energiesparlampen, die in der Anschaffung etwas teurer sind, langfristig für ein gutes Einsparungsergebnis sorgen. Sie verbrauchen nur knapp ein Fünftel derjenigen Energie, die normale Lampen für sich beanspruchen. Obendrein sollen sie laut den Versprechungen der Hersteller bis zu 15 Mal länger halten und dadurch den höheren Kaufpreis rechtfertigen. Verbraucher monieren im Gegenzug das vorzeitige Ausfallen des Leuchtmittels, doch vieles hängt hier auch von der konkreten Lampenmarke ab. Beim Stand-by hingegen sollte so oft wie möglich auf die Nutzung dieser Funktion verzichtet werden. Geräte, die kurzfristig nicht verwendet werden, können mittlerweile mit vertretbaren Zeiten wieder neu gestartet werden. Das Heizen stellt mitunter den größten Kostenpunkt dar, wobei es initial schon darauf ankommt, wie die Heizkörper überhaupt in den Räumen positioniert werden. Warme Luft soll sich nach Möglichkeit unter den Räumen verteilen können, was nicht gelingt, wenn die Geräte falsch aufgestellt sind. Wichtig ist zudem, die Temperaturen in der Küche und im Schlafzimmer niedriger zu halten. 

Auch die Geräte selbst tragen einiges zum Einsparen bei


Abgesehen davon, dass der Anwender viel zum Energie sparen beitragen kann, hängt einiges auch von den verwendeten Geräten ab. Bildquelle: Kostenko Maxim – 128911283 / Shutterstock.com

Auch wenn der Verbraucher in Sachen Energie sparen permanent das richtige Verhalten an den Tag legt, kann das Vorhaben misslingen, wenn die verwendeten Geräte so viel Energie fressen, dass es zu keinem nennenswerten Plus im Geldbeutel kommt. Standardgeräte, die viel Energie verbrauchen, wie zum Beispiel der Trockner, der Backofen oder auch der Herd sind immer mit einer Ausweisung der Energieeffizienzklasse versehen. Die Einteilung gliedert sich am Beispiel von Waschmaschinen wie folgt:

–  A

–  B

–  C

–  D

–  E

–  F

–  G

A besitzt einen sehr niedrigen Energieverbrauch, G hingegen einen sehr hohen. Diese, für den Verbraucher sehr hilfreiche Bewertung geht zurück auf einen EU-weiten Ansatz. Energiesparende Geräte sind selbstverständlich in der Anschaffung ebenfalls teurer als Geräte mit einer schlechten Bilanz. Argumentiert wird hier so ähnlich wie am Beispiel der Energiesparlampen. Auf lange Sicht, das heißt, wenn die Geräte auch lang genug halten, lohnt sich eine solche Anschaffung immer. Seit dem Jahr 2011 gibt es bei Elektrogeräten sogar eine besonders sparsame Klasse, die mit der Bezeichnung A+++ versehen ist. Auch die Abstufung darunter mit A++ und A+ ist inzwischen detaillierter gestaltet.

Unternehmen sollten zum Sparen den Maßnahmenkatalog beachten  

Während die private Seite beim Energie sparen nun beleuchtet worden ist, fragt sich, wie das Ganze in gewerblichen Unternehmen funktioniert. Die Einsparungspotenziale sind hier unterschiedlich hoch, lassen sich jedoch schnell aus der nachstehenden Tabelle entnehmen:

Maßnahme Potenzielle Ersparnis
Beleuchtung verändern 70,00%
Andere Wärmeversorgung 30,00%
Kühlung der Räume 30,00%

Wenig verwunderlich ist, dass bei der Art der Beleuchtung mit 70 Prozent das mit Abstand größte Potenzial hinsichtlich der Einsparungen vorhanden ist. Gerade in Büros brennen die Lampen an der Decke selbst an Sommertagen unaufhörlich, sodass man sich als Unternehmer zur adäquaten Beleuchtung lieber zu viele Gedanken, als zu wenig machen sollte. Schreibtischlampen und sonstige Leuchtmittel tun ihr Übriges bei dieser Rechnung dazu. Bei der Wärmeversorgung, die sich durchschnittlich auf etwa 6 bis 8 Monate im Jahr bezieht, stehen ebenfalls mehrere Hebel zur Verfügung, um Kosten zu sparen. Sowohl die Art der Beheizung als auch die Belieferung mit Heizmitteln können optimiert werden. In den heißen Sommermonaten hingegen liegt der Bedarf der Mitarbeiter eher bei einer vernünftigen Kühlung bzw. Klimatisierung der Büros. Das kann entweder als günstige Lösung mit aufgestellten oder an der Decke befestigten Ventilatoren geschehen oder – als teure Variante – per professioneller Klimaanlage, deren Kühlungsgrad die Mitarbeiter selbst regeln können.

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Intelligent Heizen

Nicht nur im Zuge der Smart Home Entwicklung stellen sich immer mehr Hauseigentümer die Frage, wie sie die Heizkosten durch intelligentes Heizen senken können. Bereits seit Jahren hat sich eine Mentalität des Sparens und Optimierens etabliert, insbesondere was Heizung und Strom betrifft. Kein Wunder, denn diese beiden Kostenpunkte sind die größten in der jährlichen Haushaltsrechnung.

Verschiedene Heizungssysteme
Quelle: intelligent-heizen.info

Ganz unabhängig von dem installierten Heizungssystem gibt es bereits Möglichkeiten zum Heizkosten sparen. Richtig heizen klappt beispielsweise durch Tag-/Nachtschaltungen bzw. programmierbare Thermostate. Durch eine neue Isolierung im Rahmen einer Sanierung der Immobilie können Nutzer hingegen besonders effizient heizen. Die Heizung optimieren wäre die nächste Wahl.

Energieeffizientes Heizen: Diese Heizungssysteme kommen in Frage

Der Erneuerung einer Heizung bzw. eines Heizungssystems sollte ein Heizungsvergleich vorweggehen. Zwar gibt es im Vergleich zu älteren Heizungen viele Systeme, die sich fast alle rechnen würden. Doch es existieren regionale Unterschiede, was die Kosten und Förderungsmöglichkeiten betreffen. Um den ROI (return on invest) minimal zu halten, ist ein Heizungsvergleich unabdingbar.

Die Wahl der richtigen Heizsysteme hängt jedoch nicht nur von den Finanzen ab. Am Ende ist es die Entscheidung des Käufers – hier spielen auch Faktoren wie Umweltfreundlichkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit eine Rolle. Tatsächlich entscheiden sich viele Käufer vorab für eines oder wenige weitere Heizungssysteme als Favorit.

Ein Beispiel für ein modernes Heizungssystem ist die Brennwertheizung. Sie macht sich durch die Nutzung der Abgaswärme einen noch größeren Teil der Verbrennungswärme aus dem Brennstoff. Blockheizkraftwerke, Solarenergie und Co. wären weitere Möglichkeiten hinsichtlich des Heizsystems. Oft ist eine Heizung erneuern nicht notwendig und man erreicht mit weniger Kapital, alleine durch eine Optimierung der Heizung, erfreuliche Ergebnisse:

Heizungsoptimierung: Hydraulischer Abgleich Heizung

Eine aktuell beliebte Optimierung ist ein hydraulischer Abgleich. Dabei wird durch voreinstellbare Thermostate der Zufluss in jedem Raum auf den realen Bedarf eingestellt. Durch eine adäquate Anpassung der Pumpleistung und der Vorlauftemperatur wird sichergestellt, dass auch Räume mit langer Anschlussleitung zur Heizung effizient beheizt werden.

Eine andere Optimierungsmöglichkeit bzw. -Pflicht gibt es beispielsweise bei Kaminöfen. Sogenannte Feinstaubfilter Kaminöfen sind bald landesweit Pflicht. Kaminöfen ohne Feinstaubfilter dürfen, wenn Sie zwischen Anfang 1975 und Ende 1984 geprüft wurden, bereits seit dem 31.12.17 nicht mehr betrieben werden. Für jüngere Öfen mit einer Prüfung bis Ende 1994 gilt die Frist bis zum 31.12.20.

Energielabel der EU: Bewertungssystem für Heizungen

Die Energielabel mit Klassifikationen von A+++ bis G sind bereits hinlänglich von Kühlschränken oder Waschmaschinen bekannt. Seit wenigen Jahren gibt es sie auch für immer mehr Heizungssysteme. Jüngst (April 2017) sind Energielabel auch für Festbrennstoffkessel zur Pflicht geworden. Für Verbraucher wird es dadurch einfacher, Heizungssysteme untereinander zu vergleichen.

Bildquelle: intelligent-heizen.info

Günstige Strom- und Gasanbieter finden

Geld und Energie sparen im Alltag – Mit diesem Trick klappt es

Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte Unsummen an Geld berappen, um ihre Strom- und Gaskosten zu begleichen. Die Jahresendabrechnung zählt zu den gefürchtetsten Briefen, die jährlich im Briefkasten auf einen warten. Dabei kann mit wenig Aufwand viel Geld gespart werden. Dieser Artikel zeigt, wie dies funktioniert.

Taschenrechner auf Rechnungen und Münzen
Bild: Endlich Energiekosten einsparen: Mit wenigen Kniffen Strom- und Gasrechnungen senken. Bildquelle: baloon111 – 141144247 / Shutterstock.com

Und jährlich grüßt die Energiekostenabrechnung. Für viele bedeutet die ungeliebte Benachrichtigung des Versorgers, die wohlbehütete Urlaubskasse angreifen zu müssen. Doch dies muss nicht sein. Denn dank des Internets ist es heutzutage problemlos und in wenigen Minuten möglich, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln und an günstigere Tarife zu gelangen.

Fakt ist allerdings, dass in Deutschland nur jeder Fünfte jemals seinen Versorger gewechselt hat. Circa 40 Prozent aller deutschen Haushalte beziehen Strom und Gas sogar vom Grundversorger und wissen womöglich gar nicht, dass diese den jeweils teuersten aller möglichen Tarife anbieten.

Doch woran liegt es, dass sich derartig viele Menschen günstigen Versorgern gegenüber ablehnend verhalten? Bekanntlich ist der Deutsche ja als Sparfuchs bekannt. Doch bei vielen ist es die Angst vor Betrug, unzureichender Datensicherheit im Internet oder ganz einfach das geringe Vertrauen in wenig bekannte Anbieter, die dazu führen, dass weitaus mehr für Gas und Strom bezahlt wird, als es eigentlich nötig ist.

Preise vergleichen – aber richtig!

Check24, Verivox oder wie sie alle heißen, Preisvergleichsseiten für Gas- und Stromanbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer vor betrügerischen Machenschaften sicher sein möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei den bekannten Namen aus Radio und Fernsehen umsehen.

Doch auch hier lauern Fallstricke und der auf den ersten Blick so günstige Anbieter stellt sich in der Endkostenabrechnung als eher teurer Versorger heraus. Der Grund hierfür ist, dass die dargestellten Tarife oft nur für einen sehr kurzen Zeitraum garantiert werden.

Zusätzlich hübschen viele Versorger ihren Tarif mit Boni auf. Die Gelder holen sich die Anbieter aber durch überteuerte Tarife schnell wieder zurück. Damit dies nicht geschieht, folgend eine adäquate Schritt-für-Schritt-Anleitung, um tatsächlich den günstigsten Bereitsteller ausfindig zu machen:

  1. Einen Preisvergleich für die eigene Region am besten auf mehreren Preisvergleichsseiten durchführen und die besten Versorger plattformübergreifend miteinander vergleichen.
  1. Bei der Suche sollte die Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr begrenzt werden. Die Preisgarantie sollte auf denselben Zeitraum festgesetzt sein.
  1. Sofern Boni angeboten werden, ist auf die Bonusbedingungen zu achten. Wer zum Beispiel zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigt, läuft Gefahr, dass der Anbieter den Kunden einen Tag früher aus dem Vertrag entlässt, um den Bonus nicht auszahlen zu müssen. Diesen gibt es nämlich häufig erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt. Deswegen sollte man lieber erst nach dem ersten Belieferungsjahr kündigen oder beim Preisvergleich Bonusangebote direkt herausfiltern.

Übrigens lassen sich auf diese Weise auch kostengünstige ökologische Anbieter finden, die ihren Strom über Solarenergie oder Windenergie gewinnen. So hat jeder die Möglichkeit, bei aller Sparsamkeit trotzdem etwas für die Umwelt zu tun.

Wer im Übrigen langfristig sparen möchte, der muss bzw. sollte seinen Anbieter jährlich wechseln, da viele Konditionen eben nur ein Jahr garantiert werden. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der Stundenlohn ist den Mehraufwand aber auf jeden Fall wert.

Ein Beispiel: Durchschnittlich kann ein vierköpfiger Familienhaushalt jährlich gegenüber den Tarifen des Grundversorgers mehrere hundert Euro sparen. Da lohnt sich der Wechsel allemal.

Die ökologischen Vorteile der Holzfenster

© apops - Fotolia.com
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Möchten Sie Ihr Haus nach ökologischer Ausrichtung modernisieren, spielen Holzfenster eine äußerst wichtige Rolle. Denn schon die Herstellung ist in Punkto Klimaneutralität und minderer Co2 Emission kaum zu übertreffen, da ein Holzfenster hauptsächlich aus den natürlichen Materialien Holz und Glas besteht. Weiter können Sie sich für Nachhaltigkeit und langlebige Eigenschaften berufen und bei Fenstern mit Holzrahmen in verschiedenen Designs und Größen wählen, sowie jede gewünschte Farbe über die Behandlung des Holzes erzielen. Die Entsorgung von Holzfenstern führt Sie nicht auf die Deponie und ist absolut umweltfreundlich, wodurch Sie auch beim Austausch der Fenster wieder klimaneutral entscheiden und keinen unnötigen Müll produzieren.

Geringer Energieaufwand bei der Fertigung von Holzfenstern

Ökologisch entscheiden heißt, dass Sie Ihre geplante Erneuerung der Fenster im ganzheitlichen Fokus betrachten und im Kontext zur Bauart und Wärmedämmung Ihres Eigenheims sehen. Der Herstellung kommt große Beachtung zuteil, da diese in die Ökobilanz Ihres Hauses einfließt und demzufolge mit geringem Energieaufwand überzeugen muss. Nicht nur beim Fenster, sondern bei allen Baumaterialien sollten Sie anhand des Energieaufwands in der Herstellung, sowie der späteren Performance zur Energieeinsparung entscheiden und sich auf umweltfreundliche und klimaschonende Herstellungsverfahren Ihrer Baumaterialien konzentrieren. Fakt ist, dass der Co2 Ausstoß im Herstellungsprozess die Grundlage für eine ökologische Ausrichtung bildet, wodurch von einem richtigen Ökohaus nur dann die Rede ist, wenn Herstellung und Entsorgung nicht für eine Verschmutzung der Umwelt sorgen. Holzfenster schneiden gegenüber Kunststoff und Aluminium in allen Punkten positiv ab und überzeugen mit einer so geringen Energiemenge in der Herstellung, dass sie als Ihr Beitrag zum Klimaschutz dienen und dabei weitere Vorteile mit sich bringen.

Erneuerbare Ressourcen schonen die Umwelt

Ehe aus einem Baum das Baumaterial für Ihre Holzfenster wird, hat dieser Baum in seiner Wachstumsphase reichlich Kohlenstoff verbunden und für eine Co2 Senkung in der Atmosphäre gesorgt. Bei Holz gilt die Co2 Bilanz als ausgeglichen, was nicht zuletzt durch die im Wachstum von Bäumen erfolgende Umwandlung von Co2 in Sauerstoff der Fall ist. Da auch in der Herstellung von Holzrahmen kein Co2 entsteht, zieht sich die umweltfreundliche Orientierung durch die Fertigung und der Fenster und gibt Ihnen die Möglichkeit, wirklich klimaneutral zu entscheiden. Im Haus selbst bieten sich moderne Fenster aus Holz dank ihrer positiven Eigenschaften als zukunftsorientierte Entscheidung an, da sie mit Langlebigkeit und nachhaltigen Eigenschaften ansprechen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen und einem frühzeitigen Verfall vorzubeugen, bedürfen Holzfenster nur einer geringen Pflege und regelmäßigen Behandlung der Oberfläche. In Skandinavien zum Beispiel gibt es Holzfenster, die über 100 Jahre alt und nach wie vor dicht sind.

Holzfenster vermeiden die Schimmelbildung im Haus und begeistern mit atmungsaktiven Eigenschaften. Sowohl bei der Herstellung, als auch bei einer Entsorgung zum Austausch der Fenster wird kein Co2 freigesetzt. Holzfenster sind ökologisch wertvoll und begeistern durch ihr natürlich attraktives Design.

Foto: © apops – Fotolia.com

Batterietechnologie: Tesla will neuartige Batterien auf den Markt bringen

Der US-amerikanische Konzern für Elektrofahrzeuge, Tesla, will neue Wege bestreiten und das eigene Portfolio vergrößern. So hat es zumindest Tesla Chef und Gründer Elon Musk angekündigt. Mit neuartigen Batterien für den Preis von rund 4000 US-Dollar will Tesla künftig einen Beitrag zur Energiespeicherung leisten. Musk sieht darin eine direkte Voraussetzung zum Aufbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft. Ohne leistungsfähige Speicher ist, so die Meinung des Tesla-Chefs, eine zukunftsfähige Energiewirtschaft auf der Basis erneuerbarer Energien nicht möglich. Die neuen Batterien sollen dazu dienen, dass beispielsweise Hausbesitzer den eigens produzierten Solarstrom speichern können. Allerdings sollen die Batterien auch für Kraftwerke anwendbar sein. Die Technologie basiert auf Teslas gängigen Autobatterien für die eigens produzierten Elektrofahrzeuge. Batterietechnologie: Tesla will neuartige Batterien auf den Markt bringen weiterlesen

Regenerativen Energiesystemen gehört die Zukunft

Energiesparen sorgt nicht nur für einen effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen und damit auch für einen guten Haushalt der eigenen Ausgaben, Energiesparen wird auch bald unablässig, um den jetzigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Atomenergie gilt als gefährlich und schwierig, Kohle ist irgendwann abgebaut und regeneriert sich nicht mehr und so müssen andere Alternativen her, Energie zu gewinnen. Regenerativen Energiesystemen gehört die Zukunft weiterlesen