Bundesumweltminister Altmaier fordert stärkeren Einsatz für den Klimaschutz

Tim 30. September 2013 0


Wie aus dem kürzlich veröffentlichten UN-Klimabericht hervorgeht, schreitet die Erderwärmung weiter voran. Bundesumweltminister Altmaier zieht aus diesen Erkenntnissen seine Schlüsse und fordert einen noch größeren Einsatz Deutschlands und Europas für den Klimaschutz. Erneuerbare Energien fördern, Energie sparen und CO2-Emissionen senken, seien die wichtigsten Ziele in den kommenden Jahren.

© visdia - Fotolia.com

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Daran dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, lässt der Bericht des Weltklimarates IPCC kaum einen Zweifel. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier zeigt sich hiervon überzeugt. Die Schlussfolgerungen, die Altmaier (CDU) auf einer Pressekonferenz am Freitag aus dem Bericht zog, sind unmissverständlich: „Der Mensch muss sich noch wesentlich stärker als bisher für den Klimaschutz engagieren.“

Auch Deutschland und Europa sind hier in der Verantwortung. So sagt Altmaier: „Klimaschutz muss in der kommenden Legislatur wieder eine stärkere politische Rolle spielen.“ Für ein gemeinsames EU-Klimaziel sieht Altmaier dabei eine Dreiteilung vor. Bis 2020 soll der Energiebedarf der EU etwa zu 20 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, 20 Prozent an Energie eingespart werden und die CO2- Emissionen um 20 Prozent gesenkt werden. Entsprechende Ziele schlägt Altmaier auch für 2030 vor.

Darüber hinaus fordert Altmaier von der künftigen Koalition eine stärkere Rolle des Klimaschutzes im Koalitionsvertrag. Altmaier hierzu: „Klimaschutz muss in der anstehenden Regierungsbildung eine wichtige Rolle spielen.“ Damit liebäugelt Altmaier schon fast mit einem Bündnis mit den Grünen, die sich als einzige Partei den Klimaschutz wirklich auf die Fahnen geschrieben haben – auch wenn sich Altmaier bezüglich eines möglichen Koalitionspartners betont zurückhaltend gibt.


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