Bundesregierung will Verkehrs-Emissionen drosseln

admin 15. Juni 2013 0


Die Bundesregierung hat eine neue Strategie zur Reduzierung der Emissionen im Verkehr vorgelegt. Bis 2050 soll der Energieverbrauch um 40 Prozent reduziert werden. Kernpunkt der Strategie ist die Einsparung von CO2-Emissionen bei Automobilen – etwa durch verstärkte Nutzung von Elektroautos. Wie die Ziele en Detail realisiert werden können, geht aus der Studie jedoch nicht hervor.

In der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) steckt sich die Regierung bis 2050 sehr ehrgeizige Ziele. So soll der Energieverbrauch im Verkehr in diesem Zeitraum um stolze 40 gesenkt werden. Bereits bis 2020 soll eine Reduzierung von 10 Prozent im Vergleich zu 2005 angestrebt werden. Autos, LKWs und Busse sind für rund 30 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs verantwortlich und verursachen etwa 20 Prozent des Gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes.

Die neue Strategie sieht in erster Linie vor die Abhängigkeit der Kraftfahrzeuge vom Erdöl, das als CO2-Sünder Nummer 1 gilt, zu reduzieren. Dies soll einerseits durch die Nutzung energieeffizienterer Techniken geschehen. Die Innovationen der letzten Jahre in diesem Bereich geben in diesem Zusammenhang Anlass zur Hoffnung. Aber auch alternative Kraftstoffe wie der verstärkte Einsatz von Erdgas werden benannt. In puncto Biokraftstoffe konstatiert die Bundesregierung jedoch ein Akzeptanzproblem in der deutschen Bevölkerung, das in absehbarer Zeit nur schwer zu lösen sein wird.

Dreh- und Angelpunkt der neuen Verkehrsstrategie stellen jedoch die Elektroautos dar. Diese sollen den größten Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen leisten. Am Ziel bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, hält die Regierung fest. Wie der zunehmenden Zurückhaltung der Deutschen beim Kauf entsprechender E-Mobile entgegen gewirkt werden soll, bleibt allerdings offen. Die neue Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) lässt sich hier einsehen.


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