Ausbau des deutschen Verteilernetzes wird Milliarden kosten

admin 12. Dezember 2012 0


Bis zum Jahr 2030  muss das deutsche Verteilernetz in einer Größe von 135.000 bis 193.000 Kilometern ausgebaut und auf einer Länge von 21.000 bis 25.000 Kilometern umgebaut werden. Dies ergab eine seit kurzem veröffentlichte Studie der Deutschen Energie-Agentur(dena).

Zurzeit bieten sich, trotz des enormen finanziellen Bedarfs für den Ausbau, kaum Investitionsmöglichkeiten, da die Rahmenbedingungen zu unattraktiv sind. Unter den jetzigen gesetzlichen Bedingungen ist die Investition für den enormen Ausbaubedarf nicht rentable genug.

Vor allem der rasante Ausbau der regenerativen Energien macht einen Ausbau der Netze unabdingbar. Der Ausbau von erneuerbaren Energien muss Hand in Hand mit dem Netzausbau gehen, um schwerwiegende Netzprobleme zu vermeiden. Es wird hierbei mit einem Kostenvolumen von 27,5 bis 42,5 Milliarden Euro gerechnet, welcher vom Ausbau der Stromquellen aus regenerativen Ressourcen abhängig ist. Über 50 Prozent der Ausgaben werden für den Netzausbau auf Hochspannungsebene verwendet.

Momentan sind die Renditen für den Netzausbau für die Netzbetreiber nicht auskömmlich, da der Ausbaubedarf zu hoch ist. Ohne bessere Rahmenbedingungen wird es wohl vorerst zu keinen Investitionen kommen. Der Kritik schließt sich auch der Verband kommunaler Unternehmen an, welcher mehr als 1.400 Stadtwerke vertritt. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft schließt sich ebenfalls den Resultaten der Dena-Studie an.