Audi gewinnt in Le Mans – Triumph des Hybrid-Renners

admin 24. Juni 2013 0


Nach einem beeindruckenden Qualifying konnte sich Audi in Le Mans den Sieg sichern. Mit dem Diesel-Hybrid R18 e-tron quattro errangen Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish den ersten Platz. Der Unfalltod von Allen Simonsen überschattet allerdings den Triumph Audis.

Bereits nach dem Qualifying sah für Audi alles nach einem hervorragenden Rennergebnis im prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans aus. So schaffte es der Hersteller mit seinen Rennwagen gleich auf die Startpositionen 1, 2 und 3. Das besondere: Audi ging nicht wie der Großteil der Konkurrenz mit herkömmlichen Rennwagen an den Start, sondern setzte auf Diesel-Hybridrenner. Was sich im Qualifying bereits angekündigt hatte, verwirklichte Audi dann auf der Rennstrecke. Die Fahrer Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish holten in ihrem R18 e-tron quattro Hybrid schließlich den Sieg für Audi – und halfen damit nicht zuletzt auch Hybridwagen zu einem besseren Ansehen.

Ganz so dominant wie es das Qualifying vermuten ließ war Audi auf der Rennstrecke dann allerdings doch nicht. So hatte etwa das Fahrerteam um Marc Gené, Lucas di Grassi und Oliver Jarvis einen Reifenschaden, der viel Zeit kostete. Am Ende reichte es aber immerhin noch für Platz 3. Noch mehr Pech hatten dagegen Benoît Tréluyer, Marcel Fässler und André Lotterer in ihrem Hybrid-Renner, die sich mit einer defekten Lichtmaschine herumschlagen mussten und kurzzeitig sogar auf Platz 24 zurückfielen. Überschattet wurde der Sieg Audis allerdings von dem Unfalltod des Fahrers Allen Simonsen. Seit 1997 hatte es beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans keine Todesopfer mehr gegeben.


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