Asbeck will für Solarworld Rettung auch in die eigene Tasche greifen

admin 29. Mai 2013 0


Der Solarstrom Unternehmer Frank Asbeck plant für die Rettung seines stark angeschlagenen Solarstrom-Konzerns Solarworld auch sein eigenes Geld zu investieren. Das ließ er in dem aktuellen Quartalsbericht des Unternehmens verlautbaren. Wörtlich heißt es: „Ich persönlich will mich darüber hinaus im Rahmen des Restrukturierungsprozesses finanziell beteiligen.“

Solarworld befindet sich schon seit längerem in der Krise. Wie zahlreiche andere deutsche Solarunternehmen kam für Solarworld nach einem anfänglichen Boom eine Phase des sinkenden Gewinns. Vor allem 2012 musste das Unternehmen hohe Schulden aufnehmen. So schrieb das Unternehmen hier 477 Millionen Euro Verlust. Derzeit beläuft sich die Gesamtschuldenlast von Solarworld auf gut 900 Millionen Euro. Dennoch verfügt der Solarkonzern weiterhin über Geldmittel. „Wir haben ein Schuldenproblem, kein Liquiditätsproblem“, sagte ein Sprecher zu diesem Thema.

Derzeit macht Solarworld neben dem Preisdruck in der Solarbranche vor allem der lange Winter zu schaffen, der die Absätze in den Keller treibt. Für die nächsten Monate ist eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens geplant, in deren Rahmen eine Strategie für die zukünftige Verringerung des Schuldenproblems geschaffen werden soll. Mit wie viel Eigenkapital sich Asbeck an dem Rettungsplan beteiligen will blieb noch unklar. Asbecks Anteil an Solarworld wird im Zuge des Restrukturierungsplans voraussichtlich von 28 auf 1,4 Prozent fallen.

 


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