Anteil der solaren Selbstversorger steigt

admin 23. Juli 2013 0


Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) ist der Anteil der solaren Selbstversorger stark gestiegen. Immer mehr Menschen verbrauchen Teile ihres produzierten Solarstroms selbst und speisen diesen nicht mehr ins Netz ein. Grund hierfür ist der stark gestiegene Strompreis sowie die rückläufige Solarförderung.

Wie aus einer Umfrage des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hervorgeht, nimmt der Anteil der solaren Selbstversorger kontinuierlich zu. Teile des mittels Photovoltaik-Anlagen produzierten Stroms werden dabei direkt im Haushalt bzw. im Büro verbraucht und nicht ins Netz eingespeist. Grund hierfür ist einerseits die rückläufige Solar-Förderung und andererseits der in den letzten Monaten stark angestiegene Strompreis.

So sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: „Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims.“ Damit die produzierte Solarenergie nicht direkt verbraucht werden muss und über längere Zeit nutzbar ist, ist die Installation eines sogenannten Solarspeichers erforderlich. Gemäß dem Trend zur stärkeren solaren Selbstversorgung ist auch die Zahl der angeschlossenen Solarstromspeicher gestiegen. Etwa die Hälfte der Solarstromerzeuger verfügen bereits über einen entsprechenden Speicher. Der Trend scheint hier klar zur Energieautarkie zu gehen, die unabhängig von den Strompreisen der großen deutschen Versorger macht. Auch neue Konzepte wie etwa der Verkauf von selbst produziertem Solarstrom an Nachbarn oder Mieter erhalten einen Aufschwung.