Altmaier spricht sich auf BDEW Kongress für eine ökonomisch sinnvolle Reform der Energiewende aus

admin 14. Juni 2013 0


Auf dem BDEW Kongress betonte Altmaier die Notwendigkeit einer Energiewende-Reform. Diese müsse auch ökonomische Gesichtspunkte stärker ins Auge fassen. Im Hinblick auf seine einjährige Amtszeit zog Altmaier ein positives Fazit, konnten doch große Fortschritte im Ausbau der erneuerbaren Energien erzielt werden. Auch der Atomausstieg befindet sich in der letzten Phase.

Auf dem Branchentreff der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) äußerte sich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) positiv über die bisherigen Fortschritte im Ausbau der regenerativen Energien. Auch der Atomausstieg ist nun unumkehrbar und tritt langsam in die letzte Phase ein. Großen Handlungsbedarf für die Zukunft sieht Altmaier dagegen in der konkreten Umsetzung der Energiewende. Hier gebe es dringenden Reformbedarf.

So müsse die Energiewende in erster Linie wirtschaftlicher gemacht werden. Die EEG-Umlage beträgt bereits jetzt 5,3 Cent pro Kilowattstunde Strom, was für Verbraucher eine erhebliche Mehrbelastung darstellt. Im kommenden Jahr könnte die Umlage Altmaier zufolge sogar auf 6 Cent steigen. So sagte Altmaier: „Wir müssen die Energiewende kostengünstiger organisieren.“ Während bislang in erster Linie der starke Ausbau der Solarenergie für steigende Strompreise sorgte, erleben wir laut Altmaier jetzt einen Boom der Windkraft, der die EEG-Umlage weiter nach oben treibt.

Neben dem Reformbedarf der Energiewende hält Altmaier auch eine Wiederbelebung des Emissionshandels für sinnvoll. So gibt es derzeit zu viele CO2-Zetrifikate auf dem Markt, was sich entsprechend negativ auf den Markt auswirkt.


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