4 einfache Tipps, um die Heizkosten zu senken

admin 18. September 2012 0


 

In Zeiten steigender Energiepreise profitiert nicht nur die Umwelt von bewusstem Ressourcenumgang. Auch der Geldbeutel eines jeden Mieters und Eigenheimbesitzers wird geschont.

Größter Kostenfaktor bei Wohnungen ist nach wie vor die Heizung, gleichzeitig gibt es hier meist großes Sparpotenzial. Dafür müssen oft nur die eigenen Gewohnheiten geändert werden.

 

Spartipp #1: Die Raumtemperatur bewusst regulieren

 

Geht es ums Heizen, ist einer der größten Kostentreiber ein unstetes Heizverhalten. Wer die Heizung abdreht, um zu sparen, riskiert, später draufzuzahlen. Ist ein Raum oder eine Wohnung erst einmal ausgekühlt, wird oft mehr Energie benötigt, um die Räume wieder auf Temperatur zu bringen, als beim Dauerheizen verbraucht worden wäre.

Dabei sollte man darauf achten, das Thermometer nie unter 16 Grad fallen zu lassen, da sonst Schimmelwachstum begünstigt wird. Andererseits muss die Heizung nicht ständig auf höchster Stufe stehen, da jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur die Heizkosten um rund sechs Prozent steigen lässt.

 

Spartipp #2: Effizienz beim Heizen steigern

 

Selbstverständlich liebt es nicht jeder kühl. Wer die Raumtemperatur lieber hochhält und dennoch sparen will, sollte einen kritischen Blick auf die Inneneinrichtung werfen. Stehen Möbel dicht an Heizkörpern oder Wänden, wird die freie Zirkulation der Luft verhindert, was die Kosten in die Höhe treibt und gleichzeitig die Schimmelbildung fördert.

Der Abstand zwischen Möbeln und Wand sollte mindestens zehn Zentimeter betragen. Außerdem sollte man es vermeiden, Heizkörper zuzustellen. Selbst lange Vorhänge oder stark überstehende Fensterbretter schlucken unnötig Wärme.

 

Spartipp #3: Richtig lüften

 

Um ein angenehmes Wohnklima zu erhalten, ist es unbedingt nötig, regelmäßig zu lüften. Dabei darf man nicht zimperlich sein. Wer das Fenster nur ankippt, verhindert, dass die Luft schnell ausgetauscht werden kann, und lässt den Raum langsam auskühlen.

Stoßlüften ist deshalb effektiver. Sofern es möglich ist, sollte man dafür Fenster auf verschiedenen Seiten des Hauses oder Wohnung öffnen und so für Durchzug sorgen. Die verbrauchte Luft ist dann innerhalb weniger Minuten ausgetauscht und die meist kühlere Frischluft erwärmt sich dank der in den Wänden gespeicherten Wärme schnell wieder.

 

Spartipp #4: Das Heizsystem intakt halten

 

Die besten Gewohnheiten nutzen allerdings nichts, wenn die Heizung nicht mehr richtig funktioniert. Dazu muss kein Defekt vorliegen, es reicht, wenn Luft in die Heizkörper gelangt ist. Diese leitet Wärme schlechter als Wasser und kann die Effizienz des Heizungssystems um bis zu 15 Prozent reduzieren.

Deshalb sollte man die Heizungen regelmäßig entlüften. Spätestens, wenn die Heizung gluckert und nur noch teilweise warm wird, muss de Entlüftung durchgeführt werden. Wer sich das nicht selbst zutraut, kann sich an Profis wenden, beispielsweise einen Hausmeisterservice.